Die Polizisten mussten dem 33-Jährigen Handschellen anlegen. (Symbolbild) Foto: dpa/Boris Roessler

Polizei und Rettungsdienst haben es am Sonntag in Asperg mit einem aggressiven Mann zu tun bekommen. Der Verdächtige soll am Bahnhofskiosk Kunden angepöbelt und eine Mitarbeiterin beleidigt haben. Als die alarmierte Polizei eintraf, rastete er vollkommen aus.

Asperg - Ein äußerst aggressiver und renitenter 33-Jähriger hat am Sonntagnachmittag die Polizei und den Rettungsdienst in Asperg (Kreis Ludwigsburg) in Atem gehalten. Nun erwarten den Verdächtigen Anzeigen, unter anderem wegen Diebstahls, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Wie die Polizei berichtet, soll der 33-Jährige gegen 13.30 Uhr am Bahnhofskiosk Kunden angepöbelt, die Mitarbeiterin beleidigt und ein alkoholisches Getränk aus dem Kühlschrank gestohlen haben. Zudem habe er keinen Mund-Nase-Schutz getragen. Die alarmierten Polizeibeamten trafen vor Ort 33-Jährigen, der sich jeder polizeilichen Weisung widersetzte, sodass ihm Handschellen angelegt wurden. Doch auch dies hielt ihn nicht davon ab, weiterhin auf die Beamten einzutreten. Außerdem soll er versucht haben, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen.

33-Jähriger übergibt sich in Streifenwagen

Schließlich brachten ihn die Beamten zu Boden, wobei er sich weiter heftig wehrte. Ein 27 Jahre alter Polizist wurde dabei leicht verletzt. Auch am Boden beruhigte sich der 33-Jährige nicht. Er beleidigte die Polizisten und begann nach ihnen zu spucken. Deshalb wurde dem Mann eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Anschließend sollte er zu einem Polizeirevier gebracht werden.

Als sich der 33-Jährige während der Fahrt übergab, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen, der den Tatverdächtigen in ein Krankenhaus bringe sollte. Im Krankenwagen beleidigte er nun auch die Rettungsdienst-Mitarbeiter. Bereits während der Fahrt und auch im Krankenhaus mussten mehrere Beamte und Pflegekräfte den randalierenden Mann fixieren, bis dieser plötzlich einschlief. Offenbar stand der polizeibekannte 33-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol, weshalb eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt wurde.

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