Laut Susanne Eisenmann ist die Lage besonders an Grundschulen schwierig. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Von mehr als 5900 zu besetzenden Lehrerstellen an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen konnten vor dem neuen Schuljahr nicht alle besetzt werden. Es fehlen noch immer knapp 650 Lehrer.

Stuttgart - Die Schulen im Land leiden weiterhin unter einer knappen Personaldecke. Von mehr als 5900 zu besetzenden Lehrerstellen an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen konnten nicht alle besetzt werden, wie Kultusministerin Susanne Eisenmann am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Es gebe noch 645 offene Stellen, davon fast die Hälfte an Grundschulen. Die Einstellungsverfahren liefen aber noch bis Ende September.

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Mit Blick auf die andauernde Corona-Pandemie versprach Eisenmann einen verlässlichen Fernunterricht für das neue Schuljahr. Man habe klare Grundlagen geschaffen mit Stundenplan und Unterlagen, sagte die CDU-Politikerin. Man habe 16,6 Millionen Euro für weitere Vertretungslehrer investiert, um den coronabedingten Ausfall von Lehrern abfedern zu können. Die Mittel für 300 000 Laptops seien abgerufen worden, viele Geräte sollen bereits ab Montag Schülern zur Verfügung stehen. Rund sechs Prozent der Lehrer fehlten pandemiebedingt im Präsenzunterricht, aber weniger als ein Prozent der Schüler.

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