Ozan Kabak hatte sich im Relegationsspiel mit dem VfB Stuttgart verletzt, beim FC Schalke 04 trainiert er daher mit einer Maske. Foto: Getty

Für 15 Millionen Euro wechselte Ozan Kabak vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04. Bei den Königsblauen wurde er nun offiziell vorgestellt – und formulierte hohe Ziele.

Gelsenkirchen - Neuzugang Ozan Kabak will mit dafür sorgen, dass Fußball-Bundesligist Schalke 04 wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpft. „Natürlich ist Schalke eine der großen Mannschaften, die um die Champions-League-Plätze mitspielen kann. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam Erfolg haben werden“, sagte der türkische Verteidiger bei seiner offiziellen Vorstellung am Dienstag bei den Königsblauen.

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Er habe sich trotz anderer Angebote bewusst für S 04 entschieden, da seiner Meinung nach Schalke trotz der schwachen vergangenen Saison eine „sehr gute Mannschaft“ sei, in der er sich viele Einsätze erhofft. Auch die guten Gespräche mit dem neuen Trainer David Wagner und dem Technischen Direktor Michael Reschke, der ihn im Januar vom türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul zum VfB Stuttgart geholt hatte, hätten ihn von einem Wechsel in das Ruhrgebiet überzeugt. Den VfB konnte Kabak nach dem Stuttgarter Abstieg aufgrund einer Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen.

Fünfjahresvertrag auf Schalke

Auf Schalke hat der 19-Jährige einen Fünfjahresvertrag unterschrieben und freut sich bei seinem neuen Club auch auf die Unterstützung seiner Landsleute: „Ich wusste dass hier viele Türken leben, die sind positiv verrückt.“ Er selbst möchte so schnell wie möglich nach Gelsenkirchen ziehen: „Ich möchte in der Stadt leben, in der ich Fußball spiele.“

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Zunächst wolle er aber eine starke Vorbereitung absolvieren „und danach einen guten Start in die Bundesliga hinlegen“. Vor der neuen Herausforderung ist dem Rookie der Saison, an dem offenbar auch Rekordmeister Bayern München Interesse hatte, nicht bange. „Es gibt nichts, was ein Mensch nicht zu schaffen vermag“, so Kabak.

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