In der Verbandsliga sind die Volleyballerinnen des VfL Sindelfingen dieses Wochenende spielfrei. Zuvor machten sie im VLW-Pokal noch einen Coup bei einem Regionalligisten perfekt.
„Toll, dass wir gegen so einen Gegner mithalten und sogar gewinnen können.“ Die Freude über den Coup seiner Schützlinge war Oliver Dostal anzumerken. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des VfL Sindelfingen gingen im Verbandspokal als krasser Underdog beim zwei Klassen höher spielenden Regionalligisten TSF Ditzingen ins Rennen und kamen dennoch eine Runde weiter. „Für uns ist das eine große Überraschung“, nickte der Trainer.
Er gab allen zwölf mitgefahrenen Akteurinnen ausreichend Einsatzzeit – vor allem den Neuzugängen, damit diese sich beweisen können. „Und das ist ihnen super gelungen“, betonte Oliver Dostal. Ronja Lorenz zum Beispiel gab sogar ihr Debüt und lieferte gleich einwandfrei ab. Auch die Tatsache, dass mit Larissa Oviszach die etatmäßige Zuspielerin fehlte, störte die Gäste kaum. Kim Dostal sprang für sie in die Bresche. Sie hatte diese Rolle früher bereits eingenommen, dann aber wegen Handgelenksproblemen auf eine andere Position umgesattelt. „Sie hat es souverän wie in vergangenen Zeiten erledigt“, nickte ihr Coach und Vater.
Auch die Gastgeberinnen mussten übrigens ohne ihre eigentliche Taktgeberin auskommen, „aber wir haben dieses Manko weitaus besser kompensiert“, so Oli Dostal. Die fünf Sätze waren allesamt ausgeglichen, „keiner ging so richtig weg, keiner ging so richtig an uns“, meinte der Übungsleiter der Gäste zum 25:21, 19:25, 25:22, 22:25, 15:11 aus Sicht seines Teams, das am Ende auch noch Nervenstärke bewies. „Wir haben mit tollem Kampfgeist, guter Abwehr und überzeugenden Angriffen gewonnen.“