Die Fahrt nur zu neunt angetreten: Trotz eines nicht gerade üppigen Kaders hatte der VfL Sindelfingen allerdings keinerlei Probleme. Foto: VfL

Der VfL Sindelfingen bleibt in der Volleyball-Verbandsliga der Frauen an den Aufstiegsplätzen dran. Beim 3:0-Erfolg beim TSV Bartenbach war alles nach etwas mehr als einer Stunde rum.

Der Tabellenvorletzte der Verbandsliga war für die Volleyballerinnen des VfL Sindelfingen keine besonders hohe Hürde. Beim glatten 3:0-Auswärtserfolg ließen sie lediglich 43 Punkte des Kellerkinds zu und festigen damit ihren eigenen Rang drei. Der Aufstiegsrelegationsplatz ist nur einen Zähler entfernt, es darf also weiter von der Oberliga geträumt werden.

 

Obwohl fünf wichtige Akteurinnen die Fahrt zum gastgebenden Aufsteiger nicht mit antreten konnten, weil sie krank waren oder sich bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedet hatten, ließen die Gäste rein gar nichts anbrennen. „Im ersten Satz haben wir eine Weile gebraucht, bis wir drin waren“, berichtete Trainer Oliver Dostal. „Deshalb haben wir den nur mit 25:21 gewonnen.“ Im zweiten und dritten Abschnitt ging es dann allerdings ruckzuck. „Wir haben überzeugende Aufschläge geliefert, die Annahme beim Gegner war schlecht – so war es schnell vorbei“, konnte der Coach sich beim 25:9 und 25:13 keine wirklichen Highlights notieren.

Lobend erwähnte er derweil Verena Walter, die erstmals in dieser Saison auf dem Feld stand, nachdem sie zuvor eine langwierige Knöchelverletzung für mehrere Monate außer Gefecht gesetzt hatte. „Sie hat sich stark präsentiert“, freute sich Oliver Dostal.