Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen haben auch das zweite Derby der Saison gegen den VfL Sindelfingen verloren. Im Spiel zuvor gelang ihnen jedoch eine Revanche.
Am Ende hatten sie zwar mehr Punkte gesammelt, aber trotzdem verloren. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen hatten sich fest vorgenommen für die Niederlage im Hinspiel Revanche zu nehmen, doch Kleinigkeiten entschieden am Ende das zweite Derby der Saison gegen den VfL Sindelfingen.
Beim intensiven Start mit Power-Volleyball auf beiden Seiten konnte sich zunächst kein Team wirklich absetzen. So stand es kurz vor Ende des ersten Durchgangs 21:21. Ein Aufschlagfehler zum falschen Zeitpunkt, etwas Pech und fehlendes Spielglück der Holzgerlingerinnen sorgte für den 24:26-Satzverlust.
SpVgg Holzgerlingen übt viel Druck auf den VfL Sindelfingen aus
„Im zweiten Abschnitt übten wir deutlich mehr Druck aus und zogen das Momentum auf unsere Seite“, war SpVgg-Trainer Rainer Krisch an dieser Stelle zufrieden. Die Gäste versuchten nun mit Auszeiten und Wechseln den Lauf des Gegners zu stoppen, doch fanden gegen die Dominanz der Heimmannschaft keine Mittel. So ging dieser Satz klar mit 25:13 an Holzgerlingen. „Nachdem wir den ersten Satz mit weniger Fehlern für uns entscheiden konnten, sind wir im zweiten eingebrochen“, zog VfL-Coach Oliver Dostal eine Zwischenbilanz.
Seine Schützlinge zeigten darauf dann Reaktion. Mit mehr Durchschlagskraft im Angriffsspiel zogen sie den dritten Abschnitt Satz mit 25:19 auf ihre Seite. Doch die Einheimischen gaben nicht auf. Im vierten Durchgang konnten sie weitgehend einen 2-Punkte-Vorsprung halten. „Wir haben dann allerdings mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung gehadert“, begründete Krisch, warum etwas Unruhe in sein Team kam. Wie schon zu Beginn brach ein Aufschlagfehler kurz vor Schluss der SpVgg das Genick, sodass die Sindelfingerinnen nach dem 25:22 über den Sieg jubeln konnten.
Bitter für die Holzgerlingerinnen: Am Ende sammelten sie tatsächlich einen Punkt mehr als die Gäste und verloren dennoch mit 1:3. Sicherlich spielten dabei auch die Kräfte eine Rolle. Denn die Volleyballerinnen hatten nur acht Akteurinnen im Kader und bereits zuvor ihr erstes Duell des Heimspieltags absolviert. Gegen den SV Eglofs hatten sie ebenfalls noch eine Rechnung offen, die sie am Ende auch beglichen.
Die Mannschaft von Rainer Krisch kam gut ins Spiel und zeigte mit einem dominanten Aufschlagspiel, variablen Angriffen und viel Druck, was sie sich vorgenommen hatte. Vollkommen verdient konnte sie den ersten Satz mit 25:18 für sich entscheiden. So wie der erste Durchgang endete, begann auch der zweite. Obwohl die Gastgeberinnen irgendwann etwas Tempo rausnahmen, gewannen sie ungefährdet mit 25:23.
„Dank starker Angriffspassagen, Spiellaune und einer tollen Passqualität von unserer Zuspielerin Roxi Hablitzel konnten wir auch den letzten Satz für uns entscheiden“, freute sich der Übungsleiter über das 25:16 zum Abschluss und damit das hochverdiente 3:0. „Unser junges Team hat gezeigt, dass es einen großen Schritt gemacht hat. Wir können Spiele als Favorit auch entsprechend spielen.“