Viele Freiheiten: Joline Glaßmann punktete auf der Diagonalposition nach Belieben für die SpVgg Holzgerlingen. Foto: Stefanie Schlecht

Dominante Aufschläge und ein gutes Angriffsspiel sorgten dafür, dass die Verbandsliga-Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen auswärts beim TSV Bartenbach kurzen Prozess machten.

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen hatten für ihren Auftritt beim Tabellenvorletzten TSV Bartenbach einen klaren Plan. „Wir wollten uns gar nicht erst auf ein langes Spiel einlassen“, erklärt Trainer Rainer Krisch. „Außerdem war es wichtig, in der niedrigen Halle unsere Aufschlagstärke und unsere technischen Vorteile auszunutzen.“ Beim klaren 3:0-Erfolg, für den das Team nicht einmal eine volle Stunde benötigte, ging das alles voll auf.

 

Die dieses Mal achtköpfige Truppe vom Schönbuchrand, bei der aufgrund der dünnen Personaldecke U16-Akteurin Mathea Nau aus der dritten Frauen-Mannschaft nachnominiert wurde, nahm ihren Coach beim Wort. „Wir waren im Vorfeld etwas nervös, dadurch allerdings so fokussiert, dass wir einen hammermäßigen ersten Satz rausgehauen haben“, berichtete dieser. 25:5 – so hoch hatten seine Mädels in dieser Saison noch keinen Durchgang gewonnen. „Der Gegner hatte von uns wohl keine solche Power erwartet.“

Im zweiten Abschnitt hatten die Holzgerlingerinnen ebenso alles im Griff und marschierten mit 15:10 und 22:17 vorneweg. „Aber wir wurden zu lässig und haben die Bartenbacherinnen zurückgeholt“, bemerkte Rainer Krisch. „Deshalb wurde es noch einmal richtig spannend – es war das andere Extrem zu zuvor.“ Vier Satzbälle benötigten seine Mädels, bis sie das 27:25 eingetütet hatten.

Der dritte Durchgang verlief dann wieder relativ unspektakulär, die SpVgg hatte immer ein 5- bis 6-Punkte-Polster und spielte die Sache schließlich bis zum 25:16 sauber runter. „Sehr dominante Aufschläge, gutes Angriffsspiel“, bilanzierte Rainer Krisch und sprach noch ein Sonderlob aus: „Besonders unsere Diagonale Joline Glaßmann punktete nach Belieben.“

Nach dem holprigen Saisonstart befindet sich die SpVgg Holzgerlingen als Tabellenvierter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen voll im Soll. Die Pause zwischen den Jahren ist nicht besonders lang. Bereits am 11. Januar geht es ab 14 Uhr mit einem Heimspieltag gegen den SV Eglofs und den VfL Sindelfingen weiter. „Dadurch haben wir gar nicht viel Zeit, die Hinrunde aufzuarbeiten“, weiß der Übungsleiter. Durch Hallensanierungsarbeiten können er und seine Schützlinge erst am 5. Januar wieder trainieren, „aber diese kleine Auszeit ist auch wichtig, da fast alle Spielerinnen durch Jugendwettkämpfe eine Doppelbelastung zu verkraften hatten“.