Die Volleyballerinnen von SpVgg Holzgerlingen und VfL Sindelfingen starten in die zweite Verbandsliga-Saisonhälfte. Sie treffen direkt aufeinander, aber beide nicht mit voller Kapelle.
Beim Start in die zweite Saisonhälfte der Verbandsliga müssen die Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen drei kurzfristige Ausfälle kompensieren. Das ändert jedoch nichts an dem Plan, sich beim Heimspieltag am Sonntag in der Grabenrainhalle bei den beiden Gegnern für die Niederlagen in der Hinrunde zu revanchieren.
„Ziel ist es, unsere positiven Trend vom Jahresende 2025 fortzusetzen“, betont Trainer Rainer Krisch vor den Aufeinandertreffen mit dem SV Eglofs (14 Uhr) und dem VfL Sindelfingen (16 Uhr). „Meine Mannschaft hat sich toll entwickelt und besonders mental einen großen Schritt nach vorn gemacht.“
SpVgg Holzgerlingen und VfL Sindelfingen haben Personalprobleme
Verzichten muss er allerdings auf Libera Marlena Lowak, die bei einer Schulveranstaltung weilt, Außenangreiferin Janice Glaßmann, die sich den Finger gebrochen hat, und Diagonalangreiferin Louisa Möbius, die für die EM-Qualifikation der deutschen U18-Nationalmannschaft nachnominiert wurde. „Für Louisa ging es am Montag nach Italien, was uns selbstverständlich freut“, erzählt Krisch. „Gleichzeitig fehlt sie uns natürlich sehr.“ Mit Fee Paule aus der zweiten und Mathea Nau aus der dritten Mannschaft hat er als Ersatz für das Trio zwei Spielerinnen nach oben gezogen.
Ans Hinspiel beim SV Eglofs hat er schlechte Erinnerungen. Seine Schützlinge kamen mit der extrem niedrigen und kleinen Halle nicht zurecht und kassierten eine 0:3-Schlappe. „Die stehen in der Tabelle hinter uns und wir haben eine Rechnung offen“, nennt der Coach zwei Gründe, warum dieses Mal ein Sieg angepeilt wird. Auch das Hinspiel beim VfL Sindelfingen verloren die Holzgerlingerinnen, allerdings war das Ende Oktober beim 1:3 eine enge Angelegenheit. „Durch unsere Ausfälle sehe ich dieses Mal einen leichten Vorteil für den Gegner, aber wir möchten trotzdem punkten“, so Krisch.
Sein Gegenüber Oliver Dostal freut sich auf das Derby. „Ein Lokalduell ist ja immer spannend“, nickt der VfL-Übungsleiter. „Da sind auch immer ein paar Zuschauer dabei, und die Atmosphäre ist trotz der Konkurrenz freundschaftlich.“ Die Vorbereitung lief allerdings nicht gut. „In unserem Kader sind viele krank, sodass ich erstmal abwarten muss, wer alles einsatzfähig ist“, lässt Dostal durchblicken. „Aber wenn wir hinfahren, wollen wir auch gewinnen, um uns im vordern Drittel der Tabelle zu bewähren.“