Durch die jüngste Niederlage der Verbandsliga-Volleyballerinnen des VfL Sindelfingen ist der direkte Aufstieg in weite Ferne gerückt. Der Kampf um die Relegation wird umso spannender.
Trotz offener Rechnung mussten sich die Verbandsliga-Volleyballerinnen des VfL Sindelfingen auch im Rückspiel bei der TG Nürtingen geschlagen geben. Am Ende stand ein 1:3 gegen den Tabellenführer, bei dem Kleinigkeiten die Partie entschieden.
Trainer Oliver Dostal sah über weite Strecken einen guten Auftritt seiner Schützlinge, bemängelte jedoch, dass einige Abläufe nicht wie gewohnt griffen. „Uns hat vor allem das Aufschlagspiel im Stich gelassen“, bilanzierte er. In allen vier Durchgängen kostete das laut ihm jeweils mindestens fünf Punkte. „Mit zwei, drei weiteren direkten Fehlern schenken wir dem Gegner sieben bis acht Punkte pro Satz, das ist dann schwer aufzuholen.“ Dazu traf der VfL auf einen Gegner, der seine Leistung über das gesamte Spiel konstant aufs Feld brachte.
Aufholjagd des VfL Sindelfingen wird nicht belohnt
Das 25:21-Erfolgserlebnis im ersten Abschnitt ließ die Gäste noch hoffen, zunehmende Fehleranfälligkeit und ein starker Kontrahent sorgten jedoch für den Satzausgleich (18:25). Danach fiel die Vorentscheidung des Spiels. Nachdem die Sindelfingerinnen bis kurz vor Schluss des dritten Durchgangs einem Rückstand hinterhergelaufen waren, kämpften sie sich zum 24:24 zurück. Doch zwei schnelle Punkte gegen sie führten zum 24:26. „Da war dann nicht nur der Satz weg, sondern auch die Moral“, erklärte der Coach. Das anschließende 18:25 besiegelte die 1:3-Niederlage.
Der VfL Sindelfingen bleibt aufgrund der Niederlage auf Rang drei und verliert den Anschluss zur Tabellenspitze. Sollte er in den kommenden Wochen seine Hausaufgaben gegen die niedriger platzierten Teams erledigen, könnte am letzten Spieltag ein Finale um Relegationsrang zwei gegen den FV Tübinger Modell III warten.