Die Volleyballerinnen des SV Fellbach verlieren am Samstag das Heimspiel in der Regionalliga gegen die TSF Ditzingen knapp mit 2:3 nach Sätzen.
Die Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Fellbach haben am vergangenen Samstag ihre dritte 2:3-Niederlage nacheinander verbucht. Diesmal hatten die Spielerinnen um den Trainer Jonas Hanenberg gegen das Team der TSF Ditzingen in der heimischen Gäuäckerhalle 1 das Nachsehen – 18:25, 25:10, 25:20, 20:25, 8:15 lauteten die Satzergebnisse. „Wir haben nicht verloren, weil wir technisch oder taktisch schlechter waren, sondern weil wir einmal mehr im entscheidenden fünften Satz mental nicht stark genug waren“, sagte der Fellbacher Trainer. In der Tabelle belegen die Fellbacherinnen den vierten Platz – punktgleich mit der drittplatzierten VSG Ettlingen/Rüppurr, die allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Neuer Spitzenreiter ist der TV Bretten, der sich im Spitzenspiel beim SV Tübinger Modell mit 3:1 durchgesetzt hat.
Im zweiten Satz hat alles gestimmt
Die Fellbacherinnen um ihre Kapitänin Ella Rohde waren in jeden Satz gut gestartet – mit Ausnahme des Tiebreaks – und haben vor allem im zweiten Durchgang so gespielt, wie sich das der Trainer vorstellt und wünscht. „Da hat jedes Rädchen ins andere gegriffen. Das war sehr gutes Volleyball“, sagte Hanenberg. Nur zehn Punkte der Gegnerinnen sprechen eine deutliche Sprache.
Im vierten Satz den Gegnerinnen die Hälfte der Punkte geschenkt
Weniger überzeugend waren derweil die Sätze eins und vier, in denen sich urplötzlich wieder Unsicherheit breit gemacht hat. „Die Sätze haben wir dann hinten raus verloren“, sagte der SVF-Trainer. Dies vor allem deshalb, weil die Quote an eigenen Fehlern in diesen Phasen enorm hoch war. So haben die Fellbacherinnen im vierten Satz die Hälfte der Ditzinger Punkte selbst gemacht. Überdies hatte das Gäste-Team um die Kapitänin und Diagonalangreiferin Ute Busch, die die Fellbacherinnen diesmal gut im Griff hatten, obendrein das Glück des Tüchtigen. Allein viermal verbuchten die Ditzingerinnen nach Netzrollern den Punkt.
Samira Rhattas verteidigt alles weg
Sieggarantin bei den Gegnerinnen war am Samstag die Libera Samira Rhattas, die auch zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt wurde. „Sie hat irgendwann alles wegverteidigt und ihre Mitspielerinnen damit richtig angespornt“, sagte Hanenberg. „Wir standen plötzlich vor einer Gummiwand. Fast jeder Ball kam zurück.“ Bei den Gastgeberinnen durfte sich erneut Anna Metzger über diese Auszeichnung freuen.
Das nächste Spiel bestreiten die Fellbacher Volleyballerinnen erst wieder am Samstag, 21. Februar (19 Uhr, Römersporthalle in Straßdorf) bei der DJK Schwäbisch Gmünd. Im Hinspiel hatte es einen Fellbacher 3:0-Erfolg gegeben.
SV Fellbach: Ahmann, Kraft, Javanshad, Ella Rohde, Stückelmaier, Schlotfeldt, Metzger, Eisele, Kössinger, Nadine Rohde, Günther, Lübke, Machura, Wegenast.