Annika Jendrian erzielte acht Punkte beim Erfolg des TSV Malmsheim. Foto: Andreas Gorr

Nach schwachem Start ins Spiel gegen den SV Möhringen bogen die Regionalliga-Basketballerinnen des TSV Malmsheim doch noch auf die Siegerstraße ein – trotz eines Schocks kurz vor Ende.

Gleich drei ehemalige Basketballerinnen des TSV Malmsheim standen im jüngsten Regionalliga-Duell bei Gegner SV Möhringen auf dem Feld. Das half den Gästen aber auch nichts, denn am Ende bejubelten die Einheimischen einen 74:66-Sieg.

 

Das Auswärtsteam legte stark los. Nach nicht einmal drei Minuten musste Lisa Bonds beim Stand von 3:12 die erste Auszeit nehmen, denn die gleichen Fehler wie in der Vorwoche bedurften einer frühen Korrektur durch die Trainerin der Gastgeberinnen. Topscorerin Janina Dzubba, die am Ende doch wieder auf 18 Punkte kam, fand gegen das Team ihres früheren Jugendcoaches Franck Becker schwer in die Partie, blühte erst später auf.

So ging es auch ihrer Mannschaft, die den deutlichen 16:24-Rückstand nach dem ersten Viertel beim 36:36 zur Pause ausgeglichen hatte. Die Entscheidung ließ in dem engen Schlagabtausch lange auf sich warten: Innerhalb der ersten drei Minuten des vierten Abschnitts bauten die Hausherrinnen ihre Führung auf zehn Zähler aus. Dann kam jedoch der Schock: Nach einem Gerangel stürzte Maryna Suprun und schlug mit dem Kopf auf. Die Partie wurde für eine knappe halbe Stunde unterbrochen, die 20-Jährige lag unbeweglich auf dem Hallenboden. Die Rettungskräfte konnten sie stabilisieren, und sie schleppte sich vorsichtig vom Feld.

Der TSV Malmsheim spielte konzentriert zu Ende und brachte den Vorsprung über die Zeit. Nach der finalen Sirene war das ganze Team bei Maryna Suprun, die mit einer leichten Gehirnerschütterung ins Krankenhaus kam und zwei Wochen ausfallen wird.