Im Duell mit dem SV Fellbach siegen die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen mit 3:1. In den entscheidenden Sätzen überzeugen sie so, dass ihr Coach nicht mehr eingreifen muss.
Die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen haben ihr Heimspiel gegen den SV Fellbach mit 3:1 gewonnen. „Das freut mich einfach riesig für die Jungs. Da ist nicht nur mir, sondern der ganzen Mannschaft ein Stein vom Herzen gefallen“, sagte VfL-Trainer Fabian Probst aufgrund des Siegs gegen einen starken Kontrahenten, der derzeit Dritter ist.
Was er aus dem Duell mitnahm: „Wir können hier nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen, wenn wir unsere Stärken aufs Feld bringen.“ Sein Team belohnte sich für die Trainings- und Wettkampfleistungen, bei denen der Coach eine stetige Verbesserung beobachtet.
VfL Sindelfingen schlägt den SV Fellbach
In der Woche zuvor gelang dem Regionalliga-Absteiger das nicht. Die Partie bei Spitzenreiter SV 1845 Esslingen endete 0:3. Nun aber setzten sich die Daimlerstädter gegen eine weitere starke Mannschaft durch. Dabei waren sie nicht gut gestartet.
„Wir kriegen im ersten Satz nie so richtig Zugriff aufs Spiel“, blickte Probst auf das 20:25 zurück. Im darauffolgenden Abschnitt nahm er eine spürbar bessere Stimmung wahr, doch nach zwei, drei unsauberen Aktionen stimmte die Körpersprache nicht mehr. Er entschied sich für eine Auszeit. „Glücklicherweise kriegen wir dann die Kurve“, sagte der 35-Jährige, dessen Aufgebot sich ein 27:25 erkämpfte und dadurch nach Sätzen ausglich.
„Das hat dann die Mannschaft und das Publikum gepusht“, bemerkte der Trainer und ergänzte: „Ab dem Zeitpunkt entwickelte sich das Spiel absolut in unsere Richtung.“ Dass beim VfL dabei noch nicht alles optimal lief, fiel aufgrund des eigenen Flows nicht ins Gewicht. Abwehr, Annahmen, Angriffe – vieles funktionierte.
VfL Sindelfingen tritt beim TSV Eningen an
„Da war ich dann relativ zeitnah quasi arbeitslos, konnte das von außen angucken, und die Jungs haben ihren Job gemacht“, sagte er. Spätestens Mitte des dritten Satzes stellte der Übungsleiter dabei fest: „Das Spiel können wir nicht mehr verlieren.“ Durch ein 25:21 und ein 25:19 sicherte sich der derzeitige Tabellenneunte den Sieg.
Am Samstag (19.30 Uhr) tritt das Team, das weiterhin auf den verletzen Zuspieler Simon Sturm verzichten muss, beim viertplatzierten TSV Eningen an.