Zum letzten Heimspiel der Saison empfangen die Bundesliga-Volleyballerinnen des TSV Flacht Mitaufsteiger Skurios Volleys Borken.
Heimspiel-Finale an diesem Samstag (19.30 Uhr) in der Heckengäusporthalle: Die Binder Blaubären TSV Flacht empfangen beim letzten Heimauftritt der Saison die Skurios Volleys aus Borken – es wird nicht einfach: Borken hat überraschend am Mittwochabend SW Erfurt 3:0 geschlagen und liegt nun mit zehn Zählern drei vor den Blaubären. Der TSV Flacht könnte immerhin noch gleichziehen mit einem Erfolg am Samstag und damit wären beide Aufsteiger sozusagen gleichauf.
„Wir haben unser Saisonziel nun nicht massiv nach oben geschraubt“, bemerkt Blaubären-Coach Manuel Hartmann zurückhaltend, „aber Borken ist ein Gegner in unserer Reichweite.“ Soll heißen: Selbst bei einer Niederlage würde der TSV Flacht seine erste Spielzeit im Volleyball-Oberhaus nicht gänzlich neu bewerten. Aber ein Sieg im letzten Heimspiel der Saison würde der Runde schon ein Sahnehäubchen verpassen.
Mit Mut und Selbstvertrauen zum Erfolg
Der Coach rechnet damit, dass der Showdown der Aufsteiger auch im Kopf entschieden wird. Die Blaubären sind in mancher Partie, bei der sie sich Punkte ausgerechnet hatten, mental verhalten aufgetreten und haben klar verloren, weil Mut und Selbstvertrauen gefehlt haben. „Wenn wir an uns glauben, dann erreichen wir ein gutes Niveau“, beschreibt Hartmann die psychische Voraussetzung und hofft, dass er in der Vorbereitung die richtigen Worte gefunden hat.
„Es kann passieren, dass gleich zu Beginn eines Spiels ein paar Dinge schief laufen“, sagt der 39-Jährige, „dann beginnt das Kopfkino der Spielerinnen. Leider sind wir mental noch nicht so stabil.“ Die positive Denkweise (Mindset) mag nicht kalkulierbar sein, der körperliche Einsatz der Spielerinnen dagegen, der habe bei den allermeisten Spielen gestimmt. „Wenn wir beides liefern“, sagt Hartmann, „dann können wir das Spiel gewinnen.“ Für die Fans in der erneut bereits ausverkauften Halle wäre das jedenfalls ein großartiger Saisonabschluss.