Die volle Königstraße täuscht: Stuttgarts Einwohnerzahl ging zurück Foto: Peter Petsch

Anders als Mannheim, Heilbronn, Esslingen, Emmendingen, Metzingen und Rutesheim wird die Landeshauptstadt nicht gegen das Ergebnis der kleine Volkszählung von 2011 (Zensus) klagen.

Stuttgart - Anders als Mannheim, Heilbronn, Esslingen, Emmendingen, Metzingen und Rutesheim wird die Landeshauptstadt nicht gegen das Ergebnis der kleine Volkszählung von 2011 (Zensus) klagen.

Viele Städte sehen sich durch den Rückgang ihrer Einwohnerzahl bei der Verteilung der Finanzausgleichsmittel des Landes im Nachteil. Stuttgart hat gegenüber der aus der Volkszählung 1987 fortgeschriebenen Einwohnerzahl rund 23 000 Bürger verloren. Der vom Statistischen Landesamt zurückgewiesene Widerspruch der Stadt soll aber dennoch nicht in eine Klage münden.

Die Erfolgsaussichten seien zu gering, das Prozessrisiko hoch, argumentiert Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (CDU). Stuttgart wird durch den Einwohnerverlust rund 15 Millionen jährlicher Zuschüsse verlieren. Die Summe werde aber zum Teil durch höhere Steuereinnahmen kompensiert.

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