Mirinda Carfrae musste ein virtuelles Rennen abbrechen, weil ihr Mann über das Stromkabel ihres Rennrads stolperte. Foto: imago/Jan Huebner

Die australische Ironman-Weltmeisterin Mirinda Carfrae lag bei einem virtuellen Ironman gut im Rennen – bis ihrem Ehemann ein Missgeschick beim Anfeuern passiert und sie deshalb ausscheidet.

Stuttgart - Weil wegen der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen weltweit Trainingsplätze und Schwimmbäder gesperrt sind, halten sich viele Profisportler derzeit zuhause fit. Auch Triathleten sind auf das Training in den eigenen vier Wänden umgestiegen und holen sich auf Rollentrainern und Laufbändern die nötige Fitness für die kommende Saison. Dank digitaler Technik können die Sportler nun sogar virtuell gegeneinander antreten und an Wettkämpfen teilnehmen.

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Genau das machte auch die dreifache Ironman-Weltmeisterin Mirinda Carfrae aus Australien. Bei ihrem ersten VR-Wettbewerb befand sie sich gerade auf der 90-Kilometer-Radstrecke, als ihr Ehemann Timothy O’Donnell, der ebenfalls ein Triathlet ist, es ein wenig mit den Anfeuerungsversuchen übertrieben haben soll.

Ehemann stolperte über Stromkabel

Zur Motivation habe er einige Pokale der erfolgreichen Sportlerin geholt und sei um das Rennrad herumgelaufen, teilte die Sportlerin bei Instagram mit. Doch dann habe er einen Moment nicht aufgepasst und sei über das Stromkabel gestolpert. „Was für ein Idiot“, beschwerte sich die Sportlerin über die missglückten Anfeuerungsversuche ihres Ehemanns.

„Bei allem, was schief gehen hätte können, haben wir sicher nicht damit gerechnet, dass mich TO aus dem Rennen schmeißt“, postete sie anschließend auf Instagram. Mittlerweile hat sich der Zorn der Triathletin allerdings wieder gelegt. Obwohl auch ihr Mann an einem VR-Ironman teilnehmen wird, habe sie nicht vor, sich bei ihm zu revanchieren und ebenfalls den Stecker zu ziehen, ließ sie auf Instagram verlauten.

Stattdessen plant die Profisportlerin bereits ihr nächstes VR-Rennen. Auf Instagram gab sie bekannt, dass sie am Dienstag erneut starten möchte. Ihren Ehemann wird sie dann wohl nicht mehr in die Nähe ihres Rads kommen lassen.

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