Gewalt, Beleidigungen oder auch Ausgrenzung: Wir haben Menschen in Stuttgart nach ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus gefragt.

Stuttgart - Viele Menschen, die vermeintlich ausländisch aussehen, erleben kleinere und größere Diskriminierungen jeden Tag, den sogenannten Alltagsrassismus. Dieser wird auch von Menschen bedient, die sich für nicht-rassistisch, aufgeklärt und unvoreingenommen halten.

Häufig werden Menschen mit dunkler Hautfarbe gefragt: „Wo kommst du eigentlich her?“ oder „Gehst du mal in deine Heimat zurück?“ Diese Fragen können als rassistisch empfunden werden, vor allem wenn die Person ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht hat und eventuell gar keinen Bezug mehr zu dem Land ihrer Vorfahren hat. Denn mit der Frage nach der vermeintlichen Heimat wird immer auch indirekt vermittelt, dass die Person in Deutschland nicht zuhause ist, nur weil sie vermeintlich ausländisch aussieht.

Alltagsrassismus lässt sich natürlich nicht nur anhand eines Beispiels festmachen und hat viele Facetten. Wir haben Menschen in Stuttgart gebeten, uns von ihren Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus zu erzählen.

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