Heiße Sache: Der Dreh mit Wunderkerzen war nicht ungefährlich. Foto: dpa

Enttäuschte Fans: Die Videoproduktion der britischen Band Coldplay findet ohne die Musiker statt. Rund 1200 Statisten sind seit dem Morgen im Einsatz.

Hannover - Viele Bands suchen für ihre Videodrehs ungewöhnliche Orte auf. Die Beatles gaben ihr letztes Konzert auf einem Dach in London, was U2 wiederum inspirierte, in Los Angeles „Where the streets have no names“ ebenfalls auf einem Dach zu drehen.

Die britische Band Coldplay hat das Eisstadion der Indians in Hannover auserkoren. Doch zum Auftakt des Video-Drehs zum Song „Everglow“, der bis zum späten Abend dauern soll, fehlte von Coldplay jede Spur. Es werde zunächst mit den 1200 Statisten allein gedreht, sagte ein Sprecher des Eishallen-Betreibers am Donnerstag. Die Band rund um Sänger Chris Martin wird im Laufe des Tages erwartet.

Unklar war am Vormittag, ob die Komparsen sie überhaupt zu Gesicht bekommen werden. Das Eisstadion der Indians hatten die Musiker wegen seiner besonderen Atmosphäre für die Dreharbeiten ausgesucht. Die Eishockey-Fans tauchen es regelmäßig in ein Meer aus Wunderkerzen. Coldplay war am Mittwoch in Berlin aufgetreten, am Freitag steht ein Konzert in Hamburg an.

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