Eine Woche, nachdem in Chemnitz ein Mann erstochen wurde, kommt die Stadt noch immer nicht zur Ruhe. Wie sehen die Menschen auf der Straße die Lage in Chemnitz?

Chemnitz - Mehr als eine Woche, nachdem in Chemnitz der 35-jährige Daniel H. erstochen wurde, kommt die Stadt in Sachsen noch immer nicht zur Ruhe. Verdächtig sind ein Syrer und ein Iraker. Beide sitzen in Untersuchungshaft, ihnen wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen. Im Anschluss an die Tat kam es in Chemnitz zu Ausschreitungen. Neonazis zeigten bei Demonstrationen den Hitlergruß und es gab Hetzjagden auf Menschen mit fremdländischem Aussehen. Auch am vergangenen Wochenende gab es in Chemnitz nun wieder Demonstrationen und einen sogenannten „Trauermarsch“ der AfD.

Was denken die Chemnitzer selbst?

Wir waren am Sonntag mit der Kamera unterwegs und haben nachgefragt: Wie sehen Menschen in Chemnitz die Lage in ihrer Stadt? Was müsste sich aus Sicht der Menschen in Chemnitz ändern? Die Umfrage fand auf dem Neumarkt statt, wo kurz zuvor die evangelische Kirche mit einer Versammlung ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen wollte.

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