24 verkaufsoffene Sonntage wird es 2018 in Stuttgart geben. Was denken die Menschen auf der Straße darüber? StuggiTV hat sich umgehört.

Stuttgart - Von 27 beantragten Sonntagsöffnungen können 24 stattfinden. Darauf hatte sich die Stadt Stuttgart mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und den Kirchen kürzlich geeinigt. Dass die Stadt, Verdi und die Kirchen sich überhaupt über das Thema abstimmen, ist relativ neu.

Die Vorgeschichte: Die Gewerkschaft Verdi hatte im Jahr 2016 durch einen Widerspruch gegen eine Verfügung der Stadt erwirkt, dass verkaufsoffene Sonntage nicht stattfinden durften. Man wolle durch den Widerspruch vor allem die Mitarbeiter vor zu langen Arbeitszeiten schützen, hatte eine Verdi-Vertreterin seinerzeit argumentiert. Das Ladenschlussgesetz regle strikt, welche Betriebe ausnahmsweise an Sonntagen öffnen dürften, der Handel versuche allerdings, diese Vorgaben immer mehr aufzuweichen. Es würden immer mehr Veranstaltungen kreiert, die nur dem Zweck dienten, dass sonntags verkauft werden kann. Seither gilt die Regelung, dass sich Stadt, Verdi und Kirchen über die geplanten Sonderverkäufe verständigen.

Was halten Menschen in Stuttgart von den verkaufsoffenen Sonntagen? Gute Dienstleistung oder Zumutung für diejenigen, die deshalb sonntags arbeiten müssen? StuggiTV hat sich mit der Videokamera umgehört.

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