Berühmte Familien geben Talente oft über Generationen weiter, und in manchen Fällen stellen sie diese auch gemeinsam auf der Leinwand unter Beweis. Adam Sandler besetzte seine Töchter Sadie und Sunny Sandler häufig in seinen Filmen. Nachdem die Schwestern jahrelang kleinere Rollen an der Seite ihres Vaters gespielt hatten, standen sie 2023 in der Komödie „You Are So Not Invited to My Bat Mitzvah“ endlich im Mittelpunkt. Über die Zusammenarbeit sagte Adam dem People-Magazin: „Es ist gut, von meinen Töchtern zu lernen.“ Er fügte hinzu, er habe ihnen geraten: „Lasst euch nicht von zu vielen Leuten beeinflussen. Wenn ihr das Gefühl habt, alles gegeben zu haben, ist das alles, was ihr verlangen könnt.“ Auch das Vater-Tochter-Schauspielerduo Ethan und Maya Hawke hat in mehreren Projekten gemeinsam mitgewirkt, darunter „The Good Lord Bird“ und „Wildcat“. Maya, die vor allem für ihre Rolle in „Stranger Things“ bekannt ist, stammt aus einer prominenten Familie. Ihre Mutter ist „Kill Bill“-Star Uma Thurman, und Maya ist ganz offensichtlich in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten. In einem Interview mit der Times sagte sie: „Es gibt so viele Menschen, die dieses Leben verdient hätten, es aber nicht haben. Ich bin damit einverstanden, es nicht zu verdienen und es trotzdem zu tun.“ Marvel-Star Chris Hemsworth machte „Thor: Love & Thunder“ zu einem echten Familienprojekt. Er stand mit allen drei Kindern vor der Kamera: seiner Tochter India Rose, geboren 2012, und seinen Zwillingssöhnen Sasha und Tristan, geboren 2014. 2022 erzählte er stolz dem Entertainment-Reporter Kevin McCarthy: „Es ist echt cool. Sie wollten unbedingt dabei sein.“ In „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ spielte Carrie Fisher an der Seite ihrer Tochter Billie Lourd, für die dies das Filmdebüt war. Lourd wurde für die Rolle der Lieutenant Connix besetzt, einem Mitglied des Widerstands unter General Leia Organa, gespielt von ihrer Mutter. Später wirkte sie in Projekten wie der Comedy-Horror-Serie „Scream Queens“ (2015) und „Booksmart“ (2019) mit. Die beiden hatten das Glück, vor Fishers Tod im Dezember 2016 gemeinsam vor der Kamera zu stehen und schufen so ein wahrhaft beeindruckendes filmisches Vermächtnis.