Wohin geht die Reise? Beim VfL Wolfsburg hat Alexander Hleb keine Zukunft mehr Foto: dpa

Der Trainer des VfL Wolfsburg beendet per Telefon die Zusammenarbeit mit Alexander Hleb.

Stuttgart - Dass Alexander Hleb (30) noch immer zum Besten gehört, was der Bundesliga-Fußball zu bieten hat, ist unbestritten. Beim VfL Wolfsburg, unter seinem ehemaligen Trainer Felix Magath, hoffte der Weißrusse, noch einmal aufzublühen. Vergeblich. Am Sonntagabend beendete Felix Magath während einer Telefonkonferenz mit dem Mittelfeldspieler und dessen Berater Uli Ferber die Zusammenarbeit. „Tut mir leid“, sagte Magath, „aber ich brauche jetzt Spieler, die uns ­sofort weiterhelfen.“

Hleb kämpft nach einer Knieoperation seit Wochen mit Muskelproblemen. Im knallharten Training von Magath konnte er nicht mehr mithalten. Er kam in der ­Hinrunde nur auf vier Einsätze.

Hlebs Vertrag mit Barça läuft aus

Am Samstag trifft der VfL auf den VfB Stuttgart. Die Niedersachsen haben einen Sieg so nötig wie der Verdurstende das Wasser. Mit 17 Punkten ist der VfL Wolfsburg nur noch drei Zähler vom 17. Rang entfernt. Abstiegsgefahr!

Der Leihvertrag der Wölfe mit Hlebs Arbeitgeber FC Barcelona endet am 31. Dezember dieses Jahres. Hlebs Kontrakt mit Barça (geschätztes Jahresgehalt: vier Millionen Euro) läuft im Sommer aus. Der Turbo-Dribbler, der beim VfB Stuttgart (2000 bis 2005) und beim FC Arsenal (2005 bis 2008) seine beste Zeit erlebte, ist seit Montag wieder im Münchner Olympia-Zentrum, wo er schon vor der Saison an seiner Physis arbeitete. „Es ist schade, dass es in Wolfsburg nicht geklappt hat“, sagte sein Berater Uli Ferber, „Alex kümmert sich jetzt erst einmal um seine Gesundheit, danach kehrt er entweder nach Barcelona zurück, oder wir finden während der ­Winterpause einen Club, der zu ihm passt.“