Gibt Ralph Hasenhüttl bald beim VfB die Richtung vor? Der 51-jährige Österreicher wird in Stuttgart als neuer Trainer gehandelt. Foto: dpa

Nach der Trennung von Tayfun Korkut braucht der VfB Stuttgart einen neuen Trainer. Dabei gibt es für den Fußball-Bundesligisten, der in eine Krise gerutscht ist, eine Reihe von Kandidaten.

Stuttgart - Die Fans des VfB Stuttgart hatten sich auch nach der 1:3-Niederlage in Hannover ihren Humor bewahrt. Unter ihnen kursierte wieder ein Bild, das Huub Stevens zeigte – auf Wohnungssuche in Stuttgart-Ost. Doch der Niederländer wird den Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga kaum übernehmen, nachdem sich der VfB am Sonntagvormittag von Tayfun Korkut getrennt hat.

Die Kandidaten sind andere und der meistgeraunte Namen ist Ralph Hasenhüttl. Der Österreicher ist vereinslos. Allerdings wird Hasenhüttl, nachdem er nach Ablauf der Vorsaison seinen Vertrag bei RB Leipzig auflöste auch bei anderen Krisenclubs gehandelt, allen voran Bayer Leverkusen.

Ebenso in der Verlosung ist Markus Weinzierl, lange beim FC Augsburg erfolgreich und anschließend bei Schalke 04 gescheitert. Allerdings gab Weinzierl den Stuttgartern im vergangenen Winter einen Korb. Doch wie sieht es jetzt aus? Es ist davon auszugehen, dass der Manager Michael Reschke schon seit Längerem mit Kandidaten verhandelt, um auf die jetzige Situation vorbereitet zu sein. Beim chinesischen Erstligisten Guoan Bejing ist zum Beispiel Roger Schmidt tätig. Dort geht die Saison bald zu Ende und die Bundesliga könnte auf den früheren Coach von Bayer Leverkusen ihren Reiz ausüben. Aus gemeinsamen Leverkusener Zeiten kennen sich Reschke und Schmidt aber nicht.

Sehen Sie im Video: Der Kommentar unserer Redaktion zur Freistellung von Trainer Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart. Worauf es jetzt bei den Weiß-Roten ankommt, fasst Sportressortchef Dirk Preiß im Video zusammen.

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