Bayern-Torwart Sven Ulreich ist geschlagen: Anastasios Donis trifft zum 2:1 für den VfB, der am letzten Spieltag der Saison 2017/18 dem großen FCB durch einen 4:1-Sieg die Meisterfeier verdirbt. Foto: Baumann

Normalerweise ist bei Spielen in München nicht viel zu holen für den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Doch ein Blick in die Statistik zeigt: Es gibt Ausnahmen.

München/Stuttgart - Klar ist: Der abstiegsgefährdete Bundesligist VfB Stuttgart hat nichts zu verschenken, schon gar keine Punkte. Klar ist aber auch: In den Spielen beim FC Bayern München gibt es normalerweise wenig zu holen. Auch diesmal reist der VfB als krasser Außenseiter an, allerdings auch nicht gänzlich ohne Hoffnung – die auch durch die Statistik genährt wird. Zwar gingen acht der zehn letzten Duelle in München an den FC Bayern, aber zweimal triumphierten auch die Gäste aus Stuttgart. Vor allem der letzte Erfolg des VfB ist allen noch in bester Erinnerung.

Kimmich warnt den VfB

Im Mai 2018 krönte ein 4:1-Sieg in der Allianz Arena nicht nur die famose Rückrunde unter Trainer Tayfun Korkut, er beeinträchtigte auch die anschließende Meisterfeier des FC Bayern, die etwas weniger euphorisch ausfiel als vorher geplant. Weshalb der frühere VfB-Verteidiger Joshua Kimmich auch schon mal angekündigt hat, dass die Stuttgarter und ihr Trainer Markus Weinzierl sich an diesem Sonntag (15.30 Uhr) in der Münchner Kälte warm anziehen müssen. „Wir wollen unsere Spiele gewinnen“, sagte Nationalspieler Kimmich vor dem Duell gegen seinen Ex-Club, „und das auf eine Art und Weise, bei der man sagen kann, das ist der FC Bayern.“

Mal schauen, ob es wieder ein denkwürdiges Spiel wird.

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