Es gibt Erklärungsbedarf: Markus Weinzierl, Trainer des VfB Stuttgart Foto: Baumann

Neue Besen kehren gut? Nicht immer, wie der Fall Markus Weinzierl beim VfB Stuttgart beweist. Wir zeigen, welche Start-Bilanz die VfB-Trainer aufweisen, die in den vergangenen zehn Jahren während einer laufenden Saison geholt worden sind.

Stuttgart - Es gibt für jede Lebenslage das passende Sprichwort. Natürlich auch, wenn es um den Wechsel des wichtigsten Angestellten bei einem Fußball-Bundesligisten geht. „Neue Besen“, heißt es dann, „kehren gut.“ In vielen Fällen stimmt das – in manchen aber auch nicht.

Markus Weinzierl, der neue VfB-Coach, holte in den ersten fünf Spielen mit seinem Team gerade mal drei Punkte. Das bedeutet nicht nur den letzten Platz in der Bundesliga-Tabelle, damit ist Weinzierl auch das Schlusslicht in der Rangliste der VfB-Feuerwehrmänner der vergangenen zehn Jahre.

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Das ist sicherlich dem schweren Programm geschuldet, aber auch der Tatsache, dass spielerische Verbesserungen unter Weinzierl (wenn überhaupt) höchstens in Ansätzen zu erkennen sind. Und dass sein Team zu wenig Tore schießt – seit der neue Coach auf der Bank sitzt, gab es erst zwei Treffer für den VfB.

Die Rangliste der besten Starter unter den VfB-Trainern (seit 2008 / gezählt werden die Ergebnisse der ersten fünf Spiele), die während einer laufenden Saison geholt wurden, führt übrigens zusammen mit Christian Gross der Mann an, den der VfB zuletzt entlassen hat.

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