Florian Klein ist dem VfB Stuttgart am Ende treu geblieben. Foto: Pressefoto Baumann

Kurz vor der Schließung des Sommer-Transfermarkts stand plötzlich ein Wechsel von Florian Klein vom VfB Stuttgart im Raum. Warum dieser platzte und warum er zuletzt unzufrieden war, lesen Sie hier.

Stuttgart - Derzeit weilt Florian Klein bei der Fußball-Nationalmannschaft von Österreich. Waren derlei Ausflüge in den vergangenen Monaten eher mentale Erholungstrips von den schwierigen Zeiten beim VfB Stuttgart, ist er nun wesentlich entspannter unterwegs, ist er beim VfB nach dem Abstieg wieder zum Stammspieler unter dem Trainer Jos Luhukay gereift.

Gegenüber dem Portal „laola1.at“ sprach Florian Klein jetzt über die schwierige Zeit unter Ex-Coach Jürgen Kramny, warum er am Ende dieses Transferfensters doch nicht mehr gewechselt war. Und warum er positiv in die Zukunft blickt.

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„Viele Leistungsträger sind weggegangen, aber es hat sich schon in der Vorbereitung herauskristallisiert, dass ein Stamm da ist, der in der 2. Liga vorne mitspielen und aufsteigen kann. Generell ist die Stimmung in Stuttgart nach der Enttäuschung nun extrem positiv.“

Dass es noch nicht richtig rund läuft, bittet Florian Klein zu entschuldigen: „Wir sind eine komplett neue Mannschaft. Man sieht, dass wir noch nicht eingespielt sind. Zurzeit holen wir die Punkte über die Mentalität, worüber ich ziemlich froh bin, dass wir das auch zeigen, weil das in der 2. Liga wichtig ist. Aber vom Fußballerischen her müssen wir uns als gesamte Mannschaft noch steigern.“

Warum Hull City für Florian Klein keine Option war

Warum er am Ende doch in Stuttgart geblieben ist und nicht etwa zu Hull City gewechselt ist? „Das erste Gespräch war für mich wichtig, nachdem das vorige halbe Jahr nicht so gut war. Ich wollte wissen, wie der Trainer denkt und plant. Er hat mir gleich gesagt, dass er mich absolut braucht. Er braucht Spieler, die schon viel erlebt haben, er braucht einen Stamm in der Mannschaft. Das Positive an dem Gespräch war, dass gegenseitiges Vertrauen da ist und man eine faire Chance hat.“

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Doch nicht nur das Sportliche hat in Stuttgart eine Rolle gespielt: „Natürlich ist die 2. Liga nicht das, was man sich erhofft, aber wenn man nicht die Alternative hat, bei der man sagt, du kannst dich um einiges verbessern, hängt bei mir in Stuttgart mit der Familie, die sich sehr wohl fühlt, und dem Fakt, dass ich einfach eine Chance auf den Aufstieg sehe, zu viel dran. Es wäre eine Riesen-Sache, wenn man sagen könnte, man hat da mitgeholfen. Es ist nicht so, dass ich mir denke, das letzte halbe Jahr war scheiße und ich muss jetzt unbedingt etwas anderes machen.“

Froh ist Florian Klein auch deshalb, weil Jürgen Kramny nicht mehr Trainer beim VfB Stuttgart ist: „Was schwierig war, war einfach das letzte halbe Jahr vor der EM. Ich bin leider auch mit dem Trainer nicht zusammengekommen.“

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