Der in der Kritik stehende VfB-Aufsichtsratschef Hundt bekräftigte, an seinem Posten bis zum Ende der Amtszeit 2014 festhalten zu wollen. „Es gibt überhaupt keine anderen Überlegungen." Foto: dpa

Der in der Kritik stehende VfB-Aufsichtsratschef Hundt bekräftigte, an seinem Posten bis zum Ende der Amtszeit 2014 festhalten zu wollen. „Es gibt überhaupt keine anderen Überlegungen."

Stuttgart - Nach den Turbulenzen in der Führungsetage von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart mit dem Abgang von Präsident Gerd Mäuser hat sich Aufsichtsratschef Dieter Hundt erstmals öffentlich zu Wort gemeldet.

Beim Wirtschafts-Forum der BW- Bank in Stuttgart nahm der Arbeitgeberpräsident seinen einstigen Wunschkandidaten Mäuser am Montag in Schutz. „Gerd Mäuser hat in vielerlei Hinsicht einen ganz hervorragenden Job gemacht. Ich räume jedoch ein, dass er Schwierigkeiten hatte, auf Menschen zuzugehen“, sagte Hundt den „Stuttgarter Nachrichten“. Die „ungenügenden sportlichen Erfolge“ hätten „eine aggressive Stimmung gegen Mäuser verbreitet“. Diese hätte letztlich zu seinem Rückzug geführt.

Der in der Kritik stehende Aufsichtsratschef bekräftigte zugleich, an seinem Posten bis zum Ende der Amtszeit 2014 festhalten zu wollen. „Es gibt überhaupt keine anderen Überlegungen. Ich übe das Amt mit großer Freude aus und bemühe mich, das Beste zu erreichen.“ Die Feindseligkeiten ihm gegenüber motivierten ihn nur zusätzlich.

Zu einer möglichen Rückkehr von Ex-Präsident Erwin Staudt auf den Präsidentensessel des Bundesligisten sagte Hundt: „Es ist nichts auszuschließen.“

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