Niederschmetternd: Auch gegen Eintracht Frankfurt kann der VfB Stuttgart nicht punkten. Foto: Bongarts

Das nächste Spiel, die nächste Chance. Doch obwohl die VfB-Fans nach den beiden 0:4-Klatschen nicht viel erwarteten, wurden sie vom Spiel des VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt enttäuscht. Mal wieder.

Stuttgart - Klar, die VfB-Fans sind mittlerweile Kummer gewöhnt. Vor allem in den ersten Spielminuten warten sie eigentlich nur darauf, einen Nackenschlag versetzt zu bekommen. Der kam gegen Dortmund nach drei Minuten, gegen Hoffenheim nach acht Minuten und gegen Frankfurt nach vier Minuten. 0:1! Man gewöhnt sich daran. So sehr, dass viele Fans kaum glauben konnten, dass der Treffer von der Videoschiedsrichterin zurecht annulliert worden war.

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Anschließend gab es eine Phase, in der man meinte, den alten VfB zu sehen: Publikumsliebling Kostic foulte Maffeo und kurze Zeit später löffelte der Spanier eine Flanke butterweich und präzise auf den Kopf von Mario Gomez. Doch wie schon gegen Hoffenheim ließ der Mittelstürmer die Chance zur Führung fahrlässig liegen.

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Und der VfB wäre nicht der VfB, wenn er nicht kurze Zeit später das 0:1 kassiert hätte. Holger Badstuber führte einen Zweikampf nicht ganz auf Champions League Niveau, Ron-Robert Zieler konnte den Schuss von Ante Rebic zwar klären, aber Haller staubte ab. 0:1 nach elf Minuten. Und sind wir ehrlich: Damit war das Spiel entschieden.

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Zu fragil ist das Selbstvertrauen und zu beschränkt sind die sportlichen Qualitäten des Teams aktuell, um ein Spiel zu drehen. Ehrlicherweise reicht es ja nicht mal, um überhaupt einen Treffer zu erzielen.

Und so ging es dahin. Nach einer der seltenen Stuttgarter Offensivbemühungen, konnten die Frankfurter in aller Ruhe kontern und zwei Mal auf das Tor schießen, bevor die VfB-Innenverteidiger überhaupt wieder im eigenen Strafraum angekommen waren. Hier das entscheidende Duell vor dem 0:2:

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Und die zweite Halbzeit? Außer einer weiteren vergebenen Großchance durch Gomez kam nichts vom VfB Stuttgart. Die Frankfurter schalteten einen Gang zurück, hatten aber trotzdem ein halbes Dutzend Großchancen, um aus einer verdienten Niederlage ein Debakel für den VfB zu machen. Es hatte fast den Anschein, als würde das Team von Markus Weinzierl erneut in Unterzahl spielen.

0:4, 0:4, 0:3. Ein Fortschritt? Eher nicht. Zehn Spieltage, ein Sieg, fünf Punkte, Tabellenplatz 18. Kurze Zusammenfassung der bisherigen Saison:

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Mit unserer Serie „VertikalGIF“ wagen wir auch in dieser Saison den etwas anderen Rückblick auf das aktuelle VfB-Spiel. Zusammengestellt wird die Serie von den Bloggern von www.vertikalpass.de.

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