VfB Stuttgart und die Bundesliga Die etwas andere Prognose: So läuft die Rückrunde

Von Gunter Barner 

VfB-Chef Michael Reschke, Rückkehrer Mario Gomez: „Danke, Herr Schindelmeiser!“ Foto: Baumann
VfB-Chef Michael Reschke, Rückkehrer Mario Gomez: „Danke, Herr Schindelmeiser!“ Foto: Baumann

Eine etwas andere Prognose zur Bundesliga-Rückrunde des VfB Stuttgart und der anderen Bundesligisten. Achtung, Satire. Ohne Gewehr.

Stuttgart - Man weiß nie, was passiert. Und alles ist möglich. Wir wagen die etwas andere Rückrunden-Prognose. Achtung, Satire. Ohne Gewehr.

18. Spieltag:

Der VfB Stuttgart bezwingt Hertha BSC 1:0. In der Nachspielzeit köpft Vedad Ibisevic eine missglückte Flanke von Andy Beck ins eigene Tor. Nach dem Spiel klopft VfB-Sportchef Michael Reschke dem verdutzten Mario Gomez die Schultern platt. „Subber, Mario. Watt hab ich jesacht: Bei uns triffsde wieder.“ Gomez kontert: „Danke, Herr Schindelmeiser!“

20. Spieltag:

Schon wieder Ärger mit dem Videobeweis. Der Stuttgarter Schiedsrichter Martin Petersen pfeift die Partie zwischen RB Leipzig und dem Hamburger SV nach 90 Minuten ab (3:0). Dann erreicht ihn die Funke aus dem Keller in Köln. Alle Spieler zurück auf den Platz. Nach dreißig Minuten intensiver Diskussionen bestätigen die Video-Assistenten die Korrektheit der Entscheidung: Das Spiel ist aus!

22. Spieltag:

Der FC Bayern empfängt Schalke 04 zum Loser-Gipfel. Beide Teams haben bis dahin noch kein Spiel gewonnen. Nach 63 Minuten wird die Partie beim Stand von 0:0 abgebrochen. Rudelbildung auf dem Platz, Tumulte auf der Tribüne. Mitten drin: Schalke-Trainer Domenico Tedesco. Der ist zutiefst empört. „Jupp Heynckes hat mich mit Tabasco angesprochen!“ Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist sicher: „Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“

24. Spieltag:

Der VfB Stuttgart empfängt die Frankfurter Eintracht. Fredi Bobic, Vordenker der hessischen Fußball-Kultur und ausgewiesener Feinschmecker, bittet vor dem Spiel zur Lesung aus dem Kochbuch, das er gemeinsam mit seinem früheren VfB-Trainer und badischen Freund Winnie Schäfer geschrieben hat: „So zieht man dem Schwaben die Spätzle aus dem A. . .“

28. Spieltag:

Der 1. FC Köln ist rein rechnerisch bereits abgestiegen, siegt aber mit 4:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim. Nach der Partie gibt Trainer Julian Nagelsmann seinen Abschied bekannt. „Ja, ich wechsle nach Bayern. 1860 München war schon immer meine heimliche Liebe.“

29. Spieltag:

Der VfB Stuttgart gastiert bei Borussia Dortmund, steht als Tabellensechzehnter aber mächtig unter Druck. Präsident und Aufsichtsratschef Wolfgang Dietrich entschließt sich zum mentalen Kniff. Er trifft sich im Clubrestaurant mit Felix Magath, Medizinbälle werden geliefert, auf dem Trainingsgelände schütten Bagger erste Laufhügel auf. Der VfB siegt 3:0, der Vertrag von Trainer Hannes Wolf wird vorzeitig verlängert.

33. Spieltag:

Vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen wird Leverkusens Coach Heiko Herrlich eine ganz besondere Ehrung zuteil. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) nimmt ihn als Ehrenmitglied auf. Wegen seiner Verdienste um eine bedrohte Vogelart: die Trainer-Schwalbe.

34 und letzter Spieltag:

Der VfB Stuttgart ist gerettet, macht am letzten Spieltag aber ausgerechnet noch den FC Bayern zum Meister. In der Nachspielzeit gibt es beim Stand von 1:1 erst den Videobeweis, dann den Elfmeter für den VfB: Chadrac Akolo läuft an, donnert den Ball aber in den Himmel über München. Die Flugsicherung meldet ein ubekanntes Flugobjekt. Akolo setzt einen Tweet auf Twitter ab: #meTwo. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vfb-stuttgart-so-startete-der-vfb-in-den-vergangenen-jahren-in-die-rueckrunde.91f36522-464a-4b77-a359-41135ba4535a.html

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