Die Ultras des VfB Stuttgart setzen sich vor allem aus den beiden großen Gruppierungen Commando Cannstatt und Schwabensturm zusammen. Foto: dpa

Ultras von Fußball-Vereinen stehen nicht selten in Verruf, schlechtes zu wollen oder gegen das System zu sein. Die VfB-Stuttgart-Ultras vom „Schwabensturm“ zeigen dagegen soziale Kompetenz.

Stuttgart - Ultra-Gruppierungen von Fußball-Vereinen sind, neben der immer wieder vorgebrachten Kritik in Sachen Pyrotechnik und Co., ein großer Unterstützer sozialer Projekte. Auch die Ultras vom „Commando Cannstatt“ oder „Schwabensturm“, beides Fan-Vereinigungen des VfB Stuttgart, setzen immer wieder positive Zeichen.

So unterstützen die Mitglieder des „Schwabensturm“ aktuell die Organisation „WildWasser Stuttgart e.V.“, die eine Fachberatungsstelle ist, für Frauen die Opfer sexualisierter Gewalt wurden oder werden.

Um einen möglichst großen Betrag zu sammeln, plant die Ultra-Gruppierung mehrere Spendenaktionen. Zunächst wird die Gruppe am 26. November 2016 mit einem Stand am Weihnachtsmarkt in Stuttgart-Hofen teilnehmen. Dort kann von 14 bis 21 Uhr Kreatives, Leckeres und Informatives erlebt werden. Beim Heimspiel gegen Hannover 96 am Montag, den 12.Dezember 2016 wird eine Losaktion durchgeführt. Im Bereich der Cannstatter Kurve können dabei Lose für einen Euro erworben werden, um an einer Verlosung teilzunehmen, bei der einige Preise gewonnen werden können.

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