Timo Hildebrand ist nach seiner Karriere als Torhüter wieder in Stuttgart heimisch geworden – nun strebt er ein Amt beim VfB an. Foto: Baumann

Timo Hildebrand hofft, am 14. Juli in den Vorstand des VfB Stuttgart gewählt zu werden. Dazu muss der frühere Torhüter aber erst einmal vorgeschlagen werden. Der Vereinsbeirat ist das entscheidende Gremium, das nun reagiert hat.

Stuttgart - Den VfB Stuttgart begleiten derzeit viele Unsicherheiten. Steigt der Club ab? Schafft er die Rettung? Muss er in die Relegation? Wer wird Trainer in der kommenden Saison? Fest steht dagegen: Am 14. Juli findet die Mitgliederversammlung statt – und es wird ein Nachfolger für Thomas Hitzlsperger gewählt.

Der Ex-Nationalspieler war Teil des dreiköpfigen Präsidiums des Hauptvereins, ehe er zum Sportvorstand der VfB AG bestellt wurde. Im Februar legte er daher sein Ehrenamt nieder – im Juli wird nachbesetzt. Und wer dieses Amt möchte, muss vorgeschlagen werden.

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Der Vereinsbeirat ist das Gremium, das diese Vorschläge macht. „Einen oder zwei Kandidaten“ werde man der Mitgliederversammlung präsentieren, kündigte nun Wolf-Dietrich Erhard an, der Vorsitzender des Vereinsbeirat ist. Bis Mitte April konnten sich Mitglieder für das Amt im Vorstand bewerben, das neunköpfige Gremium hat zudem die Möglichkeit genutzt, Personen direkt anzusprechen. Ob Timo Hildebrand dazu gehörte, will Erhard nicht bestätigen.

Hildebrand will „näher an den VfB heranrücken“

Der frühere Torhüter des VfB Stuttgart hat gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ bestätigt, das Amt anzustreben. „Ich will näher an den VfB heranrücken, das ist der erste Schritt“, sagte der Meisterkeeper von 2007. Der Vereinsbeirat hält sich dennoch bedeckt. „Wir führen ergebnisoffene Gespräche, um die Motivation und Ideen der potenziellen Kandidaten für unseren e.V. kennen zu lernen. Derzeit befinden wir uns dazu in einem laufenden Prozess und werden uns weder zu Namen noch zu anderen in diesem Zusammenhang veröffentlichten Informationen oder Spekulationen äußern“, sagt Wolf-Dietrich Erhard.

Mitte Mai sollen die Gespräche mit den potenziellen Kandidaten abgeschlossen sein.

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