Thomas Hitzlsperger hat sich über seine Zukunft als VfB-Vorstandschef geäußert. (Archivbild) Foto: dpa

Am 15. Oktober wird Thomas Hitzlsperger ins neue Amt starten. Vorab verspricht der designierte Vorstandsvorsitzende beim VfB „ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten“.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat mittels einer Pressemitteilung die anstehende Beförderung von Thomas Hitzlsperger ins neu zu schaffende Amt des Vorstandsvorsitzenden der VfB Stuttgart Fußball AG bestätigt.

„Thomas Hitzlsperger hat sich im Laufe eines umfangreichen Auswahlprozesses als die eindeutig beste Wahl für den Vorstandsvorsitz herauskristallisiert. Er verkörpert all jene Werte, die der VfB für den nachhaltigen und langfristigen Erfolg benötigt“, erklärte Bernd Gaiser, der Vorsitzende des VfB-Aufsichtsrats: „Thomas Hitzlsperger zeichnen seine hohe Sportkompetenz, Entscheidungsstärke, sein klares Bekenntnis zum VfB und zu unserem Weg der ‚Jungen Wilden‘, seine hohe Glaubwürdigkeit und eine moderne Auffassung von Leadership und Unternehmenskultur aus.“

Kein Neustart auf allen Ebenen

Auch Hitzlsperger, der sein neues Amt am 15. Oktober antreten wird, meldete sich zu Wort: „Ich freue mich sehr, dass mir der Aufsichtsrat die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übertragen hat. Es geht uns um ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten und um Klarheit im Handeln“, sagte der ehemalige Nationalspieler: „Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen und an manchen Stellen mehr Schwung aufnehmen.“

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Der Posten des Vorstandschefs ist also vergeben – doch die Kandidatenauslese für die Präsidentenwahl am 15. Dezember, wenn die Mitgliederversammlung den neuen Kopf des Stammvereins wählt, sie läuft im Hintergrund weiter. Neun Bewerber können sich das Präsidentenamt von sich aus vorstellen. Mit ihnen laufen derzeit die Bewerbungsgespräche, ehe der Vereinsbeirat am 7. November der Mitgliederversammlung zwei Kandidaten zur Wahl des Präsidenten vorschlägt. Diese müssen aber nicht zwingend aus dem Kreis der neun Bewerber stammen, deren bekanntester Kopf der VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald ist. Der Vereinsbeirat kann auch eigens akquirierte Kandidaten ins Rennen schicken.

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