Auf Trainer Markus Fiedler und die U 21 des VfB wartet eine ebenso anspruchsvolle wie attraktive Saison in der dritten Liga. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Die U 21 des VfB startet noch im Juni in die Vorbereitung auf die Saison in der dritten Liga. Die wichtigsten Informationen und Zeiten im Überblick.

Noch bleibt Zeit zum Durchschnaufen, aber nicht mehr lange: Am 24. Juni geht es für die U 21 des VfB Stuttgart schon wieder weiter, wenn Trainer Markus Fiedler sein Team zum Start der Vorbereitung auf die Drittliga-Saison versammelt. Sechs Testspiele gegen teils höherklassige Gegner und auch ein Trainingslager in Österreich stehen auf dem Programm, ehe Anfang August der Pflichtspiel-Ernst beginnt. Die wichtigsten Termine im Überblick.

Das Trainingslager Anders als zuletzt geht es nicht mehr nach Lautenbach in den Schwarzwald, sondern ins österreichische Bludenz – rund drei Autostunden südlich von Stuttgart. Der VfB wird dort vom 30. Juni (Sonntag) bis 5. Juli (Freitag) Quartier beziehen und auch ein Testspiel bestreiten. Am 2. Juli heißt der Kontrahent SCR Altach, der in der vergangenen Saison in Österreich als Drittletzter den Klassenverbleib in der Bundesliga geschafft hat. Durch die geografische Nähe bietet sich die Partie an: Altach liegt nur 30 Kilometer von Bludenz entfernt.

Die Testspiele In sechs Partien wird Markus Fiedler die Form seiner Spieler testen und Abläufe einstudieren. Abgesehen von Altach sind es allesamt Gegner aus Deutschland, von der Oberliga bis zur Zweiten Bundesliga. Hier die einzelnen Ansetzungen und Zeiten:

Freitag, 28. Juni (18.30 Uhr): TSG Backnang (Oberliga Baden-Württemberg)

Dienstag, 2. Juli (17.30 Uhr): SCR Altach (Bundesliga Österreich)

Freitag, 5. Juli (14 Uhr): FC Augsburg II (Regionalliga Bayern) – in Leutkirch

Samstag, 13. Juli (14 Uhr): 1. FC Saarbrücken (dritte Liga) – in Oberkirch

Samstag, 20. Juli (Uhrzeit offen): FC Astoria Walldorf (Regionalliga Südwest)

Sonntag, 28. Juli (14 Uhr): SSV Ulm 1846 (Zweite Bundesliga) – in Aitrach

Am ersten August-Wochenende startet dann die dritte Liga. Der Spielplan steht noch nicht fest, die Gegner der Stuttgarter U 21 dagegen schon. Alleine elf ehemalige Bundesligisten wie Arminia Bielefeld – gegen das die VfB-Profis vor zwei Jahren noch um den Bundesliga-Verbleib kämpften – tummeln sich im Teilnehmerfeld. Auch zwei weitere Zweitvertretungen sind neben dem VfB am Start: die von Borussia Dortmund und Hannover 96. Der VfB plant, seine Heimspiele in Großaspach auszutragen.

Neu ist für die Stuttgarter Talente neben der Liga und dem Spielort auch das höhere Pensum: Im Gegensatz zur Regionalliga sind es nun 20 statt 18 Mannschaften, was vier zusätzliche Partien bedeutet. Die vier Letztplatzierten steigen ab, für die beiden Erstplatzierten geht es direkt in die Zweite Bundesliga. Der VfB ist als Zweitvertretung aber nicht aufstiegsberechtigt.