Zahlreiche Ultras des VfB Stuttgart verpassten das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Foto: Bongarts

Einige Ultras des VfB Stuttgart sind beim Gastspiel in Mönchengladbach negativ aufgefallen. Laut Polizei bewarfen sie Gladbach-Fans mit Flaschen und schlugen auf sie ein. Beamte griffen daraufhin hart durch.

Mönchengladbach - Nach gewaltsamen Angriffen auf Fans von Borussia Mönchengladbach haben mehr als 100 Stuttgarter Ultras die Auswärtspartie ihres VfB bei den Fohlen verpasst. Sie bewarfen die Ultras ihres Bundesliga-Rivalen am Sonntagnachmittag in der Nähe des Stadions in Mönchengladbach mit Flaschen und schlugen auf sie ein, wie die Polizei mitteilte.

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Die Auseinandersetzungen gingen allein von den Stuttgartern aus, wie ein Polizeisprecher gestützt auf Zeugenaussagen sagte. Beamte konnten die kämpfenden Fans mit Pfefferspray und herbeigerufenen Verstärkungskräften trennen.

Dann zwangen sie die Stuttgarter Ultras, noch vor Spielbeginn mit ihren Bussen den Heimweg anzutreten und begleiteten sie bis zur nordrhein-westfälischen Landesgrenze. Beim Gerangel wurden vier Polizisten leicht verletzt. Gegen die prügelnden Stuttgarter wird wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung ermittelt.

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