Muss eine interne Strafe hinnehmen: Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart Foto: Baumann

Er war mit seiner Position unzufrieden und hatte mit einem Wechsel gedroht – am Ende blieb Santiago Ascacibar doch beim VfB Stuttgart. Für sein Verhalten muss er nun büßen.

Stuttgart - „Jeder hat eine zweite Chance verdient“, hatte am vergangenen Donnerstag Tim Walter, der Trainer des VfB Stuttgart, erklärt – und dabei an Santiago Ascacibar gedacht. Der argentinische Mittelfeldspieler war beim VfB in Ungnade gefallen. Der Grund: Ascacibar hatte sich intern über seine Rolle im rechten Mittelfeld beschwert, gefordert, auf der Secher-Position eingesetzt zu werden und mit einem Wechsel gedroht. Angeblich war Betis Sevilla interessiert.

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Aufgrund dieses Verhaltens fehlte Ascacibar schon im Kader für das Spiel des VfB gegen den VfL Bochum. Zuletzt war er auf Länderspielreise, nach der Rückkehr fand ein klärendes Gespräch mit Trainer Walter, Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat statt. „Es war ein gutes Gespräch“, meinte Walter. „Damit ist das Thema für uns komplett erledigt“, sagte Mislintat. Ohne Folgen für Ascacibar ist es aber nicht.

Der Argentinier wurde mit einer Geldstrafe belegt, die er an eine karitative Einrichtung entrichten muss. Zudem wird er in der kommenden Woche individuell trainieren, ehe er nach dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 13 Uhr) in den Kreis der Mannschaft zurückkehren wird. Dann, versicherte Walter, habe er wieder dieselben Chancen auf Einsätze wie alle anderen Spieler auch.

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