Einstand in Bremen: VfB-Trainer Huub Stevens. Foto: dpa

Der VfB Stuttgart setzt im Kampf gegen den Abstieg alle Hoffnung in Huub Stevens. Der neue Trainer feiert gegen Bremen seinen Einstand.

Der VfB Stuttgart setzt im Kampf gegen den Abstieg alle Hoffnung in Huub Stevens. Der neue Trainer feiert gegen Bremen seinen Einstand.

Stuttgart - Jetzt muss es klappen. In zehn Spielen muss der neue Trainer Huub Stevens den VfB vor dem drohenden Abstieg bewahren, das erste steigt an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen, und vor seinem Einstand sagt der Niederländer: „Ein Tag, an dem man nichts lernt, ist nichts wert.“ Fünf Tage hatte Stevens mit der Mannschaft – aber reicht das auch, um nach neun sieglosen Spielen in Folge das Ruder herumzureißen? Stevens weiß nur: Routine kann in dieser Situation den Ausschlag geben. Und so wird Karim Haggui (30) in der Innenverteidigung wohl zu seinem 172. Bundesligaeinsatz kommen, dem sechsten für den VfB. Er wird wohl Antonio Rüdiger ersetzen. Auch Timo Werner (Abiturstress) dürfte zunächst auf der Bank sitzen. Bremens Trainer Robin Dutt ahnt, was der Trainerwechsel bewirken kann: „Er bringt immer neue Hoffnung. Huub Stevens wird versuchen, die Köpfe der Spieler freizubekommen und für neue Freude sorgen.“ Die größte Freude für den VfB wäre ein Dreier. Zeit wäre es: Kaum einer weiß noch, wie sich das anfühlt.

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