Hier trifft Konstantinos Mavropanos seinen Kollegen Dan-Axel Zagadou am linken Fuß. Foto: Baumann/Julia Rahn

Der VfB Stuttgart ist in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg eingestiegen. Für einen Profi mit schmerzhaften Folgen.

Die Einheit am Dienstagnachmittag hatte noch gar nicht begonnen, da fuhr der erste Profi des VfB Stuttgart schon wieder davon. Borna Sosa hatte sein Programm zum Start der Trainingswoche bereits beendet. Wie auch Tanguy Coulibaly, Silas Katompa, Nikolas Nartey und Atakan Karazor hatte der Kroate ein eigenes Programm.

 

Weil auch Enzo Millot (Erkältung), Lilian Egloff (Magen-Darm-Infekt), Pascal Stenzel und Serhou Guirassy (beide Aufbautraining), standen lediglich 16 Feldspieler und drei Torhüter auf dem Trainingsplatz. Und schon kurz nach Beginn der Einheit wurde die Gruppe weiter dezimiert.

Nach einer kurzen Aufwärmphase bat der Trainer Bruno Labbadia zu einer Spielform mit zwei Toren auf sehr engem Raum. Und ein Zweikampf zwischen Konstantinos Mavropanos und Dan-Axel Zagadou hatte dann schmerzhafte Folgen. Der Franzose führte den Ball, dann rauschte Mavropanos heran und traf Zagadou an dessen linkem Fuß. Nach kurzer Behandlungspause versuchte es der Abwehrspieler noch einmal, dann humpelte er in die Kabine.

Erinnerungen an das Trainingslager

Inwieweit Zagadou den Rest der Trainingswoche absolvieren kann, ist offen. Nach den ersten Eindrücken scheint aber zumindest sicher, dass es den Innenverteidiger nicht so schlimm erwischt hat wie im Trainingslager in Marbella. Im Januar war er in Spanien von Kollege Tanguy Coulibaly gefoult worden – danach fiel er mit Bänderrissen im Sprunggelenk wochenlang aus.

Ohne Zagadou, aber mit ähnlichen Inhalten wie zu Beginn der Einheit wurde das Training fortgesetzt. Intensive Spielformen mit schnellen und zahlreichen Torabschlüssen standen auf dem Programm. Nach dem Training standen die Profis den rund 100 Zuschauern noch für Fotos und Autogramme zur Verfügung.