Routiniers Andreas Beck musste im Spiel des VfB Stuttgart bei Hertha BSC angeschlagen ausgewechselt werden. Foto: Getty

Auch am Tag nach der bitteren 1:3-Niederlage bei Hertha BSC gab es für den VfB Stuttgart keine guten Nachrichten. Andreas Beck macht sein rechtes Knie zu schaffen.

Stuttgart - Die Startelf-Spieler der Partie bei Hertha BSC drehten ihre Runden oder absolvierten ihr Regenerationstraining im Kraftraum. Diejenigen, die am Samstag nur kurz oder gar nicht zum Einsatz gekommen waren, spulten eine komplette Einheit ab. Alles wie immer also an einem Sonntagmorgen beim VfB Stuttgart. Mit zwei Unterschieden.

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Im Gegensatz zur Vorwoche, als der VfB gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen hatte, war die Stimmung nach der 1:3-Niederlage schon wieder deutlich schlechter. Und: Andreas Beck fehlte in den Trainingseinheiten.

Zuletzt im Mittelfeld statt hinten rechts

Den Routinier, der den VfB in den vergangenen beiden Partien als Kapitän aufs Feld geführt hatte, plagen Schmerzen am rechten Knie. Das Auswärtsspiel in Berlin war für den 32-Jährigen bereits nach 64. Minuten beendet, Beck wurde ausgewechselt, für ihn kam Christian Gentner aufs Feld. Der eigentliche Kapitän feierte damit sein Comeback nach überstandenem Muskelfaserriss. Wie es mit Andreas Beck weiter geht, ist unklar.

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Untersuchungen sollen zeigen, ob eine ernsthafte Verletzung vorliegt, oder ob der Defensivspieler nach einer Belastungspause noch im Laufe der kommenden Tage wieder ins Training einsteigen kann. Beck war von Interimstrainer Nico Willig zuletzt von der Position des Rechtsverteidiger ins Mittelfeld beordert worden. Nach einem guten Auftritt beim 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach konnte er in Berlin – wie alle anderen VfB-Spieler auch – nicht an diese Leistung anknüpfen. Im rechten Knie hatte er sich vor gut einem Jahr eine Kreuzbandverletzung zugezogen gehabt.

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