Ein Freund klarer Worte: Tim Walter, der Trainer des VfB Stuttgart Foto: Baumann

5000 Euro muss Tim Walter wegen seiner Schiedsrichterkritik nach dem Spiel des VfB Stuttgart beim FC Erzgebirge Aue zahlen. So wirklich verstehen kann das der Trainer nicht.

Stuttgart - Tim Walter ist ein Mann klarer Worte – nun weiß der Trainer des VfB Stuttgart auch, dass dieser Charakterzug mitunter kostspielig sein kann. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) brummte dem 43-Jährigen am Samstag eine saftige Geldstrafe auf. Walter muss 5000 Euro zahlen.

Lesen Sie hier: So sanktioniert der VfB Santiago Ascacibar

Als unsportliches Verhalten wurde es gewertet, dass der Stuttgarter Coach nach der Partie beim FC Erzgebirge Aue den Schiedsrichter Felix Zwayer (hier geht’s zum Interview mit dem Schiedsrichter) mit folgenden Worten kritisierte: „Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots.“ In der Partie, die 0:0 endete, hatte es einige strittige Szenen und eine Gelb-Rote Karte gegen VfB-Abwehrspieler Borna Sosa (nach einer angeblichen Schwalbe) gegeben. Auch den Videoschiedsrichter hatte Walter kritisiert.

Lesen Sie hier: Unsere Analyse zum Spiel des VfB in Regensburg

Der Trainer des VfB steht weiter zu seiner damaligen Kritik – und kann das Strafmaß nicht wirklich nachvollziehen. „Ich finde es total überzogen und verstehe nicht, warum“, sagte Walter am Sonntagvormittag. Seine Begründung: „Ich habe niemanden beleidigt.“

Trotz dieses Unverständnisses hat Tim Walter das Urteil akzeptiert und wird die Strafe zahlen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: