Ein seltenes Bild in dieser Saison: Der VfB Stuttgart feiert einen Heimsieg. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart steuert nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg auf die Relegation zu. Die Fans im Netz sind zwar erleichtert – doch ganz ungeschoren kommt die Mannschaft nicht davon.

Stuttgart - Nach dem Sieg des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg freuen sich die Fans im Netz über das Erreichen des Minimalziels Relegation. Denn mit dem 3:0 (1:0) hat der Verein mit dem roten Brustring den direkten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga aus eigener Kraft verhindert.

Gonzalo Castro (45.+1. Minute), Anastasios Donis (55.) und Daniel Didavi (83.) trafen am Samstag im letzten Heimspiel für die Schwaben, die den Relegationsrang 16 damit schon vor dem 34. Spieltag sicher haben und den Abstieg des 1. FC Nürnberg und von Hannover 96 besiegelten.

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Nicht nur die VfB-Fans unter den 54.086 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena freuen sich über den Heimsieg ihrer Mannschaft. Auch die Anhänger im Netz zeigen sich erleichtert. Viele äußerten aber auch Unverständnis darüber, dass das Team diese Leidenschaft nicht schon früher in der Saison gezeigt hat:

Nicht alle Fans wollen in den Jubelchor einstimmen. Einige Anhänger warnen davor, die Relegation zu unterschätzen – und können sich teilweise auch bissige Kommentare nicht verkneifen:

Und einige Fans waren trotz des deutlichen Siegs ganz und gar nicht zufrieden:

Ärger gab es bei den Fans wegen des Schiedsrichters: Schon in der 4. Minute protestierten Fans und Spieler des Gastgebers vehement gegen einen ausbleibenden Elfmeterpfiff von Felix Brych nach einem Foul von Wolfsburgs William an Nicolás González. Selbst nach Rücksprache mit Videoassistent Patrick Ittrich im Kölner Keller, aber ohne sich die Szene selbst noch an einem Monitor anzuschauen, blieb der WM-Schiedsrichter bei seinem Entschluss - eine klare Fehlentscheidung und großes Glück für den Brasilianer.

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