Foto: Pressefoto Baumann

VfB-Kapitän weckt Interesse des spanischen Spitzenclubs. Aber: "Es gab noch keinen Kontakt."

Stuttgart - Serdar Tasci hat seinen Sommerurlaub in der Türkei beendet, der Kapitän des VfB genießt die letzten freien Tage vor dem Trainingsauftakt an diesem Montag daheim in Esslingen. „Ich freue mich, dass es bald wieder losgeht“, sagt der Innenverteidiger – doch wenn man den neuesten Gerüchten Glauben schenken darf, wird Tasci nicht mehr sehr lange beim VfB unter Vertrag stehen. Verschiedene spanische Medien berichten vom angeblichen Interesse des FC Barcelona an Tasci. Tatsächlich ist es nach Informationen unserer Zeitung so, dass Tasci beim katalanischen Spitzenclub auf dem Zettel steht. Allerdings ist er ein Kandidat unter vielen. Barcelona will angeblich Nationalverteidiger Mats Hummels von Borussia Dortmund verpflichten – parallel dazu sollen sich die Katalanen nach Alternativen umschauen. Serdar Tasci ist eine davon.

„Ich spiele sehr gerne beim VfB“

Der Kapitän, dessen Vertrag noch bis 2014 läuft, könnte den VfB für eine festgeschriebene Ablöse von zehn Millionen Euro verlassen. Er sagt: „Ich habe die Gerüchte mitbekommen – aber ich kann nicht viel dazu ­sagen, weil es noch keinen Kontakt mit Barcelona gab. Wenn es ein Angebot geben sollte, können wir darüber reden.“ Und weiter: „Ich spiele sehr gerne beim VfB, es ist mein Verein, und bin stolz darauf, Kapitän zu sein. Ich denke nicht an einen Wechsel.“

Dass sich das ändern könnte, falls das ­Interesse des FC Barcelona konkreter wird, liegt auf der Hand. Bisher hatte Tasci Angebote des AC Florenz, Tottenham Hotspur, AS Rom und Newcastle United abgelehnt. ­Immer mit der Begründung, dass dies keine absoluten internationalen Topclubs sind. Falls Tasci den VfB verlässt, so heißt es aus seinem Umfeld, dann nur, wenn eben besagter internationaler Topclub anklopft.

Der FC Barcelona gehört dazu – und welcher Fußballprofi würde bei einem Angebot eines der größten Vereine der Welt nicht schwach werden. Ob Tasci dort zum Zuge käme und nicht zum Bankdrücker werden würde, steht auf einem anderen Blatt.

Manager Fredi Bobic sagt, dass er kein Angebot aus Barcelona auf dem Tisch liegen habe. Es bleibt abzuwarten, ob das so bleibt.

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