Der neue Nachwuchschef: Alexander Schmidt Foto: Baumann

Der Verein stellt sich im Management neu auf – personell und strukturell. Das soll helfen, den VfB wieder sportlich erfolgreicher zu machen.

Stuttgart - Robin Dutt hat an diesem Dienstag etwas zu verkünden. „Unser neuer Nachwuchschef heißt Alexander Schmidt“, sagt der Sportvorstand des VfB Stuttgart, der damit eine weitere Baustelle geschlossen hat bei seinem Plan, das Management personell und strukturell neu auszurichten. Der bereits seit einem Jahr beim VfB in der Scoutabteilung tätige Schmidt beerbt Rainer Adrion, der dem Verein aber in einer noch zu definierenden Rolle erhalten bleiben soll (wir berichteten).

Letztlich seien drei Punkte für diese Entscheidung ausschlaggebend gewesen, sagt Dutt – erstens die langjährige Erfahrung von Schmidt im Jugendbereich, wo er bei 1860 München solche Talente wie die Bender-Zwillinge oder Kevin Volland mitgeformt hat. Weiter kennt er als früherer Zweitligatrainer der Münchner Löwen auch das Profigeschäft, und zuletzt habe Schmidt in seiner Zeit beim VfB unter Beweis gestellt, dass er ein Teamplayer mit sozialer Kompetenz sei, sagt Dutt.

Schmidt (47) unterstellt sind die drei Teamleiter Michael Gentner (verantwortlich für die Jugendmannschaften), Markus Rüdt (Finanzen) und Oliver Otto (Pädagoge). Sie alle sollen dann vom 1. Juli an Hand in Hand mit den drei neuen Kadermanagern arbeiten. Einer ist Peer Jaekel, den Dutt aus gemeinsamen Tagen bei Werder Bremen schätzt. Die beiden anderen werden noch gesucht.

Von diesen Veränderungen verspricht sich Dutt dann eine effektivere Verzahnung zwischen den Profis, dem Nachwuchs und dem Scouting. Das übergeordnete Ziel laute, den VfB sportlich wieder erfolgreich zu machen, sagt er, „dabei wollen wir innovative Vordenker sein und dafür sorgen, dass die größten Talente der Region künftig bei uns spielen“.

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