Cacau ist sich sicher, dass der VfB Stuttgart auch in der Saison 2014/15 in der Bundesliga spielen wird. Foto: Pressefoto Baumann

Der seit 2003 für den VfB Stuttgart spielende Cacau hat schon diverse Krisen mit dem Klub durchlebt - vor der Samstagspartie bei der TSG 1899 Hoffenheim macht der 32-Jährige Mut: "Ich bin sicher, dass wir es schaffen werden, die Klasse zu halten".

Der seit 2003 für den VfB Stuttgart spielende Cacau hat schon diverse Krisen mit dem Klub durchlebt - vor der Samstagspartie bei der TSG 1899 Hoffenheim macht der 32-Jährige Mut: "Ich bin sicher, dass wir es schaffen werden, die Klasse zu halten".

Stuttgart - Weil Erfahrung im Abstiegskampf nie schaden kann, passt es gut ins Bild, dass nun ausgerechnet der 32-jährige Cacau seinen Kollegen beim VfB Stuttgart Mut gemacht hat. „Ich bin sicher, dass wir es schaffen werden, die Klasse zu halten“, sagte der frühere Fußball-Nationalstürmer vor der brisanten Partie bei 1899 Hoffenheim der „Stuttgarter Zeitung“.

Damit der VfB trotz der beängstigenden Abwärtsspirale den Verbleib in der Bundesliga schafft, seien Kampf und Teamgeist gefragt. „Das einzige Ziel besteht darin, Punkte zu holen, ganz egal wie“, erklärte er vor dem Landesderby am Samstag (15.30 Uhr). „Zweitens funktioniert es nur als Mannschaft, da unten rauszukommen. Das mag abgedroschen klingen, das ist aber so.“

Der seit 2003 für die Stuttgarter spielende Cacau hat schon diverse Krisen mit dem VfB durchlebt, der sieben der zurückliegenden acht Partien verloren hat. Der gebürtige Brasilianer glaubt jedoch, dass es auch dieses Mal gut ausgehen wird. „Es ist aber ganz wichtig, dass man sich nichts vormacht und sich der Realität stellt.“ Im Abstiegskampf spiele der Kopf eine entscheidende Rolle. „Wir müssen uns jetzt sammeln und uns auch darauf vorbereiten, mit weiteren Rückschlägen fertig zu werden. Die können kommen.“

Cacau wird den VfB im Sommer zwar nach elf Jahren verlassen. Doch wegen der Rot-Sperre für Torjäger Vedad Ibisevic könnte er nun sogar erstmals in dieser Saison in der Startelf stehen - und auf ein gutes Omen hoffen. Denn die Hoffenheimer, die mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ebenfalls noch lange nicht gerettet sind, waren zuletzt eine Art Aufbaugegner für Stuttgart.

Beim Debüt von Trainer Thomas Schneider am vierten Spieltag gewannen die Schwaben mit 6:2 gegen die Badener. In der vergangenen Saison gelang Schneiders Vorgänger Bruno Labbadia nach fünf Niederlagen in Serie mit einem 1:0 in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena der Befreiungsschlag. Auch aktuell lautet die Zwischenbilanz: fünf Pleiten nacheinander.

Für Schneider ist angesichts von bereits 41 Gegentoren „entscheidend, eng und gut zu verteidigen“. Deshalb wird erwartet, dass Antonio Rüdiger auf die rechte Abwehrseite rückt, um dort den fehleranfälligen Gotoku Sakai zu ersetzen. In der Innenverteidigung könnte Schneider dann mit Georg Niedermeier oder Karim Haggui anstelle von Rüdiger auf mehr Erfahrung setzen. Fehlen wird erneut Kapitän Christian Gentner wegen eines Muskelfaserrisses.

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