Zwei für rechts hinten: Die VfB-Profis Daniel Schwaab (li.) und Florian Klein Foto: Baumann

Wie der VfB Stuttgart künftig auftreten will, ist mittlerweile geklärt – wer für die Roten antritt, klärt sich in den kommenden Tagen bis zum Start der Bundesligasaison am 16. August. „Jetzt geht es ans Feintuning“, sagt Trainer Alexander Zorniger. Und um die Stammplätze.

Stuttgart - Die Beine waren schwer, die Köpfe womöglich leer – und doch gaben sich die Profis des VfB Stuttgart am Sonntagabend kaum eine Blöße. Zwei Tore in der ersten, zwei in der zweiten Halbzeit: Zum Abschluss des Trainingslagers in St. Gallen gewannen die Roten in Konstanz gegen den FC Winterthur mit 4:1 – und kaum einer ließ die Möglichkeit aus, sich dem neuen Trainer ordentlich und engagiert zu präsentieren. Denn: Mit den nahenden Pflichtspielen ist die Zeit der Spielchen nunmehr vorbei.

Bislang, erzählt Alexander Zorniger, habe er „auch mal ausknobeln“ lassen, welcher Spieler während des Trainingskicks in welchem Team agiert. Nun wird es spezieller, jetzt „geht es darum, wie die Pärchen funktionieren“. Sprich: Wer harmoniert mit wem am besten? Welche Gruppe funktioniert als Mannschaftsteil? Und: Wer steht am Ende in der ersten Elf? Wobei VfB-Sportvorstand Robin Dutt betont: „Die erste Elf – das gibt es heutzutage doch gar nicht mehr.“

Tatsächlich braucht es mehr als elf taugliche Jungs, um eine Bundesligasaison erfolgreich zu bestreiten. „Jeder ist wichtig“, sagt Dutt und empfiehlt den Blick auf die vergangene Saison. Die habe am Ende gezeigt, „dass jeder Spieler persönliche Interessen nur über den Mannschaftserfolg erreichen kann“. Dennoch ist klar: Jeder Profi will so oft wie möglich spielen. Also beginnt nun nicht nur die heiße Phase der Saisonvorbereitung – sondern auch der Kampf um die Stammplätze. Mit einigen spannenden Duellen auf verschiedenen Positionen:

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