VfB Stuttgart Sportvorstand Reschke äußert sich zu Trainer Tayfun Korkut

Von red 

Michael Reschke vertraut Trainer Tayfun Korkut – trotz der Niederlagen. Foto: Pressefoto Baumann
Michael Reschke vertraut Trainer Tayfun Korkut – trotz der Niederlagen. Foto: Pressefoto Baumann

VfB-Sportvorstand Michael Reschke äußert sich nach der Heimniederlage gegen den FC Bayern München beim Fußballtalk auf Sky zu Benjamin Pavard, dessen möglichen Wechsel zu den Bayern und Trainer Tayfun Korkut.

Stuttgart - Nach der Heimniederlage gegen den FC Bayern München (0:3) ist die Stimmung bei den VfB-Fans mehr als gedämpft. Nach dem Pokalaus gegen Hansa Rostock sowie den zwei Niederlagen in der Bundesliga steht der VfB da, wo er eigentlich nicht wieder hin wollte: am Tabellenende.

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VfB-Sportvorstand Michael Reschke ist das noch kein Grund zur Sorge. Am Sonntagmorgen zeigte er sich als Gast bei Jörg Wontorras Fußballtalk auf Sky entspannt: „Wir sind weiter ganz ruhig und überzeugt von unserem Weg“, so Reschke.

Reschke glaubt an das System von Korkut

Den schleppenden, torlosen Saisonstart sieht Michael Reschke gelassen: „Rostock war unglücklich, gegen Mainz hätten wir die Torchancen machen müssen, haben aber die ersten 30 Minuten stark gespielt. Gegen Bayern zu verlieren ist der Normalfall.“

Auch Trainer Tayfun Korkut stärkt er trotz Kritik der VfB-Fans den Rücken. „Korkut ist jemand, der einen klaren Plan hat, da mache ich mir keine Sorgen. Er wird daran arbeiten, dass wir in der Offensive besser werden. Wir haben zwar bisher noch nicht so viel richtig gemacht, aber die Leistungen waren in Ordnung.“

Europa ist für den Vorstand aber jetzt noch kein Thema: „Wenn mir jetzt einer sagt, ihr erreicht Platz acht oder neun, dann würde ich das unterschreiben.“ Erst in einigen Jahren wolle Reschke in Richtung Europa angreifen.

Mehrere Topclubs haben Interesse an Pavard

Auch zum möglichen Transfer von Benjamin Pavard zum FC Bayern München äußert sich Reschke: „Die Transferperiode ist ja vorbei. Und wenn wir eines in Stuttgart nicht wollten, dann Pavard abgeben. Wir haben immer erklärt, dass wir alles daran setzen, dass er bei uns bleibt. Für 50 Millionen hätten wir ihn nicht verkauft.“

Dass Pavard bleibt, hat der VfB Stuttgart zumindest für diese Saison geschafft. „Wir haben mit großen Topvereinen gesprochen und denen gesagt, macht uns bitte keine Angebote und uns den Spieler wuschig“, sagt Reschke. Zwei bis drei internationale Topclubs hätten – neben dem FC Bayern München – ihr Interesse an dem französischen Verteidiger gezeigt. „Nächstes Jahr wird Pavard bei einem dieser Topclubs spielen, das ist sicher.“

Ob es am Ende dann wirklich die Bayern sein werden, ließ Reschke offen. Es habe zwar Gespräche gegeben, aber am Ende entscheide der Spieler.

Play-offs gegen die Übermacht der Bayern

Die Übermacht der Bayern zeigte sich nicht nur gestern bei der 0:3-Niederlage des VfB Stuttgart. Auch in der Bundesliga scheint der Rekordmeister unschlagbar zu sein. Michael Reschke, der selbst einmal bei den Bayern gearbeitet hat, sieht das als Problem für die Zukunft der Liga und schlägt Play-offs vor. „Nur so bekommst du wieder Spannung in die Bundesliga. Die besten vier Mannschaften spielen in einem K. o.-System um die Deutsche Meisterschaft.“

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