Kurzes Intermezzo: Nach nur fünf Monaten ist das Kapitel VfB für Ozan Kabak bald vorbei. Foto: Bongarts

Es war ein kurzes Gastspiel: Erst im Januar von Galatasaray Istanbul verpflichtet, wird Ozan Kabak den VfB nun definitiv wieder verlassen. Der Innenverteidiger hat die Qual der Wahl, es liegen ihm vier konkrete Offerten vor.

Stuttgart - Der Berater Günde Fazil Özdemir kommt in Sachen Fußball viel herum. So zeigt ihn ein Foto vom Januar in der Geschäftsstelle des VfB an der Seite seines Spielers Ozan Kabak sowie von Stuttgarts Ex-Manager Michael Reschke und von Finanzvorstand Stefan Heim. Gemeinsam feierte man damals den Transfer des Innenverteidigers Kabak von Galatasaray Istanbul nach Stuttgart für eine Ablösesumme von rund elf Millionen Euro.

Nun aber wird Ozan Kabak den VfB schon wieder verlassen. Durch eine Ausstiegsklausel, die aufgrund des Stuttgarter Abstiegs greift, darf der junge Türke für 15 Millionen Euro an Ablöse gehen. Manager Özdemir ist daher dieser Tage wieder auf Reisen gewesen – ein im Internet kursierendes Foto zeigt ihn, wie er auf dem Hof des AC Mailand vorfährt.

Einiges spricht für die Rossoneri

Nachdem Berater Özdemir die Lage zuletzt ausgiebig sondierte, hat der Spieler Kabak nun vier konkrete Angebote auf dem Tisch liegen. Das erste kommt erneut von Michael Reschke, der den Abwehrmann zu seinem neuen Club, dem FC Schalke 04 lotsen möchte. Offerte Nummer zwei gibt es vom FC Bayern München, wo man den Kabak-Berater am Montag gesichtet haben will. Angebot Nummer drei hat der englische Premier-League-Club West Ham United abgegeben – doch die vierte Offerte hat es Ozan Kabak offensichtlich am meisten angetan: Und zwar die der Rossoneri, der Rot-Schwarzen des AC Mailand.

Angeblich soll man Kabak in der Hauptstadt der Lombardei eine Stammplatz-Garantie zugesichert haben – beim FC Bayern wäre dies dagegen kaum denkbar. Allerdings schätzt Kabak, der ein wenig Deutsch spricht, die Bundesliga sehr. Erhält also am Ende doch Michael Reschke mit den Königsblauen den Zuschlag?

„Es kann sich innerhalb von wenigen Stunden oder von Tagen konkretisieren“, sagte der VfB-Sportdirektor Sven Mislintat bereits am Montag. Schließlich muss sich Ozan Kabak, der die Qual der Wahl hat, erst einmal entscheiden.

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