Shinji Okazaki steht kurz vor dem Wechsel nach Mainz Foto: Pressefoto Baumann

Wie unsere Zeitung bereits berichtete, verdichten sich die Anzeichen, dass Offensivmann Okazaki zu den Rheinhessen wechselt – nun steht der Transfer offenbar unmittelbar bevor – als Ablösesumme stehen rund zwei Millionen Euro im Raum.

Stuttgart - Shinji Okazaki (27) hat Urlaub. Nach seiner Rückkehr vom Confed-Cup in Brasilien kann der japanische Nationalspieler des VfB erst einmal die Seele baumeln lassen. Zuvor allerdings wird er aller Voraussicht nach noch einen Stift in die Hand nehmen und einen Vertrag unterzeichnen – beim FSV Mainz 05.

Wie unsere Zeitung berichtete, verdichten sich die Anzeichen, dass Offensivmann Okazaki zu den Rheinhessen wechselt – nun steht der Transfer offenbar unmittelbar bevor. Der Mainzer Manager Christian Heidel, in Transferfragen ansonsten nicht gerade ein offenes Buch, lehnte sich in Sachen Okazaki für seine Verhältnisse weit aus dem Fenster. „Wir sind da auf einem guten Weg“, sagte Heidel. Und: „Wir sind sehr interessiert.“ Trainer Thomas Tuchel wurde später noch deutlicher: „Wir wollen diesen Spieler unbedingt holen.“ Und aus Okazakis Umfeld ist zu hören, dass der Wechsel schon in den nächsten Tagen in trockenen Tüchern sein könnte. Als mögliche Ablösesumme für den Offensivmann, der beim VfB noch einen Vertrag bis 2014 hat, sind rund zwei Millionen Euro im Gespräch.

In Mainz plant Trainer Tuchel einen Umbruch in der Offensive. Nach den Abgängen von Marcel Risse und Andreas Ivanschitz und dem wahrscheinlichen Wechsel von Stoßstürmer Adam Szalai zum FC Schalke ist der FSV auf der Suche nach flexibel einsetzbaren Angreifern, die zudem charakterlich integer und schnell sind. Angreifer wie Shinji Okazaki, der 2011 ablösefrei von Shimizu S-Pulse zum VfB kam, zunächst überzeugte, dann aber in seiner Entwicklung stagnierte und zuletzt meist nur noch Ersatz war. In Mainz plant er nun den Neuanfang.

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