Er darf bei den Profis weitermachen: Jürgen Kramny wird Chef-Trainer beim VfB Stuttgart. Foto: Baumann

Der 3:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg brachte den Vorständen des VfB Stuttgart wohl die letzte Gewissheit: Jürgen Kramny ist für sie der richtige Mann, um die Roten in der Rückrunde vor dem Abstieg zu bewahren.

Stuttgart - Was sich nach dem 3:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg bereits angebahnt hatte, wurde am Sonntag zur Gewissheit: Der VfB Stuttgart macht mit Jürgen Kramny weiter und geht mit dem bisherigen Interimscoach in die Rückrunde. Sein bis 2017 laufender Vertrag wird in einen Profivertrag umgewandelt. Das gibt Sportvorstand Robin Dutt nach einem Treffen mit den Vorständen des Fußball-Bundesligisten in einer Pressekonferenz am Mittag bekannt.

Der 44-jährige Kramny hatte in vier Bundesligaspielen fünf Punkte geholt und den VfB ins Viertelfinale des DFB-Pokals geführt. „Er hat die richtigen Hebel bewegt und alle Erwartungen erfüllt, die man an einen Interimstrainer hat“, lobte Dutt Kramny für dessen Arbeit.

Nach der Entlassung von Alexander Zorniger hatte der Club zunächst vergeblich nach einem neuen Trainer Ausschau gehalten. Wunschkandidat Lucien Favre war aber nicht zu einem Engagement beim abstiegsbedrohten Bundesligisten zu bewegen.

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