Maxime Awoudja bleibt im roten Trikot – künftig für den VfB Stuttgart. Foto: dpa

Der VfB Stuttgart ist weiter dabei, seinen Kader zu verstärken. An diesem Freitag hat Maxime Awoudja vom FC Bayern München II einen Dreijahresvertrag bei den Schwaben unterzeichnet.

Stuttgart/München - Der Konkurrenzkampf läuft beim VfB Stuttgart – zumindest in der Innenverteidigung. Der Bundesliga-Absteiger hat am Freitag einen neuen Profi verpflichtet, und das auch noch vom FC Bayern München, allerdings aus der zweiten Mannschaft, die vor kurzem in die dritte Liga aufgestiegen ist.

Der Name: Maxime Awoudja, den der neue VfB-Trainer Tim Walter noch aus seiner Zeit bei den Münchnern bestens kennt und der als großes Talent gilt. Nicht umsonst hatte der FC Bayern den Vertrag mit dem 21-Jährigen eigentlich bis 2021 verlängert, so dass nun eine Ablöse fällig wird, die bei knapp einer Million Euro liegen dürfte.

Lob von Salihamidzic

„Er ist ein schneller und spielstarker Innenverteidiger, der sein Potenzial bei unseren Amateuren und in den Trainingseinheiten mit den Profis bereits unter Beweis gestellt hat“, hatten Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor einem Jahr gesagt. Jetzt soll er sein Talent beim VfB beweisen, wo er relativ schnell zu einer Alternative für etablierte Kräfte wie Baumgartl, Badstuber, Kaminski, Kempf oder auch Aidonis werden könnte.

Der Vertrag mit dem Neuzugang, der gleich mit dem Trainingslager in der Schweiz zur Mannschaft stößt, läuft für dei Jahre. „Ich möchte mich beim FC Bayern für die vergangenen zwölf Jahre, die ich dort spielen durfte, bedanken. Für mich beginnt jetzt beim VfB Stuttgart, einem großen Traditionsverein, ein neues Kapitel. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Ich möchte so schnell wie möglich Fuß fassen und dem Verein dabei helfen, seine Ziele zu erreichen“, sagt der Spieler, der für die deutsche U-19- und U-20-Nationalmannschaft vier Begegnungen bestritten hat.

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