Tobias Werner (rechts) läuft am Freitag möglicherweise zum ersten Mal für den VfB Stuttgart auf. Der Gegner im zweiten Spiel der Zweiten Fußball-Bundesliga heißt Fortuna Düsseldorf. Foto: Pressefoto Baumann

Überraschend steht der ehemalige Augsburger Offensivspieler Tobias Werner im Kader des VfB Stuttgart für das kommende Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Freitagabend. Tainer Luhukay hatte Werners Einsatz nach einem schweren Schicksalsschlag bis zuletzt offengehalten.

Stuttgart - Nach der offiziellen Auflistung des Mannschaftskaders des VfB Stuttgart für das Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Freitagabend (20.30 Uhr) sorgt ein Name für Überraschung: Tobias Werner (31) kam erst letzte Woche, für eine Ablöse von knapp einer Million Euro, an den Neckar. Der Ex-Augsburger soll die Mannschaft des VfB als Offensivspieler stärken und die linke offensive Außenbahn bedienen. Mit der Verpflichtung von Werner hat der VfB in Sachen Personalie eine weitere wichtige Baustelle in der Mannschaftsplanung geschlossen. So weit so gut, dachte man sich wohl. Doch es sollte alles anders kommen.

Werners Einsatz am Mittwoch noch fraglich

Tobias Werner ereilte, mit der Totgeburt seines Sohnes, ein schwerer Schicksalsschlag. Der VfB Stuttgart stellte ihn daraufhin mit sofortiger Wirkung frei. „Wir müssen abwarten, wie das Training verläuft. Wir werden erst am Donnerstag entscheiden, ob er mitreist“, sagte VfB-Trainer Jos Luhukay am Mittwoch. Der Flügelflitzer war nach dem Schicksalsschlag vom Training befreit und hatte bei Spiele gegen den FC St. Pauli am Montagabend gefehlt. Nun kehrt er aber in den Kader zurück und steht möglicherweise vor seinem Debüt im Trikot mit dem roten Brustring.

Gegen Fortuna Düsseldorf nicht dabei sein werden Abwehrmann Kevin Großkreuz (anhaltende Oberschenkelprobleme), Timo Baumgartl (Schambeinverletzung) und Anto Grgic (Rückenprobleme).

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