Florian Klein will beim VfB voll durchstarten Foto: dpa

Beim VfB hat Florian Klein, der Neuzugang, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam, Großes vor. „Ich will in die Stamm-Mannschaft“, sagt Klein, der am liebsten auf der Rechtsverteidigerposition ran will.

Stuttgart - Kürzlich stand Florian Klein in Esslingen frühmorgens beim Bäcker. Seine Frau und die beiden Söhne (zwei und fünf Jahre alt) wollten ein ordentliches Frühstück er selbst dem Vernehmen nach auch – doch um ein Haar wäre der Österreicher mit leeren Händen wieder heimgekommen. „Ich hab’ Semmeln bestellt, aber die Verkäuferin hat mich dann nur fragend angeschaut“, sagt Klein. Dann zeigte er auf die begehrten Stücke in der Verkaufsfläche, woraufhin die Verkäuferin beruhigt war. „Ach so, Sie wollen Brötchen“, sagte sie. Das wiederum hatte Klein noch nie gehört – nun aber hat er die erste Lektion in seiner neuen sportlichen Heimat gelernt.

Bald will Klein nicht nur in den Bäckereien der Region voll durchstarten – beim VfB hat der Neuzugang, der ablösefrei von Red Bull Salzburg kam, Großes vor. „Ich will in die Stamm-Mannschaft“, sagt Klein, der am liebsten auf der Rechtsverteidigerposition ran will. „Ich habe aber auch schon im rechten und im zentralen Mittelfeld gespielt“, sagt er. Die Vielseitigkeit gehört neben der Schnelligkeit zu Kleins Stärken. Der 18-malige österreichische Nationalspieler unterschrieb beim VfB einen Vertrag bis 2017. „Florian verkörpert das Aggressive“, sagt Sportdirektor Fredi Bobic, „er kann die komplette rechte Außenbahn beackern.“

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